Gelöschte Inhalte: Neue transparentere Regeln bei Twitter


(C) West McGowan, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Nach einem aktuellen Bericht des Magazins "The Verge" will der Onlinedienst Twitter sein allgemeines Vorgehen in Bezug zu Urheberrechtsverletzungen abändern. Der auch als Microblogging-Dienst bekanntgewordene Anbieter Twitter werde demnach die zuletzt eingeschlagene Strategie überdenken, heißt es.

Man will in Zukunft mögliche Urheberrechtsverletzungen nicht mehr löschen, sondern durch einen sog. "Platzhalter" ersetzen. Mit diesem Vorgehen soll die Transparenz erhöht werden. Nach der Einführung dieser Platzhalter soll ein jeweils gegen ein Urheberrecht verstoßenes Mitglied von Twitter darauf hingewiesen werden, dass eine solche Urheberrechtsverletzung vorliegen würde, ein plumpes löschen wird demnach nicht mehr vollzogen.

Zu diesem Platzhalter wird ebenfalls auch noch ein weiterführender Link eingesetzt, der direkt zu den Richtlinien von Twitter führt. Damit wolle man den jeweiligen Nutzer darauf aufmerksam machen, was erlaubt ist und was nicht.

Zuvor war es etwa so gewesen, wenn ein Benutzer z.B. einen Link zu illegalen Downloads bei Twitter gepostet hat, dass ein Link (Tweet) ohne entsprechenden Hinweis gelöscht wurde. Viele Benutzer beschwerten sich danach bei Twitter, dass es an der nötigen Transparenz fehlen würde, da man keine Begründung seitens des Anbieters erhalten habe, warum ein jeweiliger Link entfernt wurde.

In Zukunft werde man bei Twitter auch mit dem Unternehmen "Chilling Effects" zusammenarbeiten, heißt es. Demnach sei geplant, dass jede mögliche Urheberrechtsverletzung zuerst an "Chilling Effects" gesendet wird, damit diese dort überprüft wird. Fällt das Ergebnis positiv aus, wird die eingesandte Kurznachricht als illegal eingestuft, werde man bei Twitter aktiv.

Quelle: Gulli - Bild: flickr (symbolisch)

  
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