Deutschland: ExxonMobil stoppt vorerst Fracking-Experimente


(C) Kristian Dela Cour, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Das sogenannte Fracking stieß in der Vergangenheit auf einige Kritik, nicht nur in Deutschland. Mit dieser "speziellen" Methode soll etwa Schiefer- oder Flözgas gewonnen werden.

Der Konzern ExxonMobil, der aus einem Zusammenschluss von Exxon (Standard Oil of New Jersey) und Mobil Oil (Standard Oil Company of New York) entstanden ist, gilt heute als genereller Nachfolger des Rockefeller Konzerns Standard Oil Company. Diese Firma war etwa auch mit der I.G. Farben (siehe Video) daran beteiligt, die Herstellung von Synthetischem Öl zu bewerkstelligen.

Die Gewinnung von Schiefer- oder Flözgas ist jedoch umstritten, denn durch die Methode des Frackings wird ein Gemisch von Chemikalien und Wasser mit hohem Druck in den Boden gepresst. Die Fracking-Pläne für Deutschland sollen nun vorübergehend auf Eis gelegt worden sein, heißt es in Medienberichten.

Wegen der Ausarbeitung eines Konzepts zu Grundwasser-Untersuchungen rund ums Thema Fracking, werde man etwa ein halbes Jahr die bisherigen Bestrebungen auf Eis legen, heißt es. Dies aus der Konsequenz heraus, dass eine entsprechende Risikostudie mögliche Gefahren in Bezug auf Fracking aufzeigte.

In der Vergangenheit hatten sowohl zahlreiche Bürger, als auch Politiker immer wieder vor den möglichen Gefahren des Frackings gewarnt. Als Gefahren werden etwa die Verschmutzung des Grundwassers oder auch unterirdisch-geologische Strukturveränderungen angeführt.

Nach den Einschätzungen der Internationalen Energieagentur sollen weltweit etwa 921 Billionen Kubikmeter unkonventionelles Gas in der Erde gelagert sein, etwa 50 Billionen Kubikmeter davon sollen möglicherweise in Europa liegen.

Quelle: N-TV - Bild: flickr (symbolisch)

  
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