Autokrise in Europa trifft immer mehr Branchen


(C) timo w2s, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die Auswirkungen der vorherrschenden Autokrise ziehen immer weitere Kreise. In einem Artikel der FTD heißt es gar, dass sich die Krise bei den Automobilherstellern durch die "Wirtschaft frisst". Denn durch die Absatzeinbrüche sind nicht nur direkt die Autobauer betroffen, sondern in der Kette auch noch einige andere Branchen, wie etwa die Autozulieferer.

Aber auch die Zeitarbeits-, Chemie und auch Stahlbranche sind in der Verkettung direkt betroffen. Seitens Lanxess, BMW und Randstand äußerte man sich zuletzt eher pessimistisch für die Zukunft. In den kommenden Monaten erwarte man eine tendenziell sinkende Nachfrage in Europa, heißt es. Eines der hauptsächlichen Probleme der vorherrschenden Absatzkrise bei den Autobauern sind etwa die harten Bedingungen im Gesamtumfeld.

Speziell auf den europäischen Raum bezogen zeigt sich, dass durch die immer tiefergreifende Rezession in Ländern Südeuropas nicht mit einer baldigen Erholung zu rechnen sei. Darüber hinaus schwächelt auch der wichtige Markt in China. Weitere Details zu den betroffenen Branchen, erhalten Sie im Artikel unter dieser Quelle.

Wegen der Autokrise hatten zuletzt die Rabatte für neue Autos deutlich zugelegt. Dies aus dem Grund, da in den letzten Monaten ein deutlicher Rückgang bei den Neuzulassungen festgestellt werden musste. Dazu kommt im negativen Sinne auch, dass im kommenden Jahr (2013) die KFZ-Versicherungen in Deutschland teurer werden sollen.

Wer nicht vergleicht, könnte so im Schnitt etwa 412 Prozent mehr bezahlen. Wegen dem schwachen europäischen Automarkt hatte zuletzt auch die GM-Tochter Opel massive Stellenstreichungen und entsprechende Einsparprogramme in Europa bekanntgegeben. In diesem Jahr erwartet General-Motors in Europa einen Verlust von etwa 1,8 Milliarden US-Dollar.

Doch nicht nur bei den Automobilbauern ist die Krise angekommen. Auch beim Lastwagenbauer (Nutzfahrzeuge) MAN verbuchte man zuletzt einen drastischen Gewinneinbruch. Der allgemeine Autoabsatz in Deutschland will dabei einfach nicht richtig in Fahrt kommen.

Im Oktober 2012 konnte die Zahl der Neuzulassungen zwar minimal anziehen, doch im Gesamtjahresverlauf herrscht immer noch ein Minus von 1,6 Prozent, im Vergleich zum Vorjahr, vor. Dies wird wohl auch daran liegen, dass viele Deutsche und auch andere Menschen in Europa immer länger arbeiten müssen, um sich ein neues Auto leisten zu können.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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