Wegen Sandy: Aktienzertifikate im Billionenumfang geflutet?


(C) Timothy Krause, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Nach einem aktuellen Bericht von CNN könnten möglicherweise Wertpapiere wie Aktien, Urkunden und andere Papiere, im Wert von "Billionen von US-Dollar", einen Schaden durch einen Wassereinbruch, im Zuge des Hurrikans Sandy, erlitten haben. Es sollen wohl Tresorräume betroffen sein, in denen Wasser eingedrungen ist.

Seitens der "Depository Trust & Clearing Corp", einer Clearingstelle für die Wall Street, gab man etwa an, dass "Inhalte in den Gewölben" wahrscheinlich beschädigt worden seien, nachdem es an der 55 Water Street zu erheblichen Wasserschäden gekommen ist. In den Gewölben werden etwa Zertifikate von Cede & Co. vorgehalten, eine Tochtergesellschaft der DTCC (Depository Trust and Clearing Corporation; amerikanisches Clearinghouse).

Laut dem CNN-Artikel werden in den Depots Wertpapiere mit einem Wert von etwa 36,5 Billionen US-Dollar vorgehalten, so zumindest die offiziellen Angaben der Webseite. Seitens des DTCC Chief Executive Michael Bodson sagte man zu der möglichen Schadenslage, dass es derzeit noch verfrüht sei, eine genauere Einschätzung der gesamten Auswirkungen zu treffen. Man arbeite derzeit mit Hochdruck an der vorliegenden Situation und werde dementsprechend immer die aktuellsten "Informations-Updates" zum Lagebild für die Kunden zur Verfügung stellen.

Ebenfalls sagte Bodson zuletzt, dass die DTCC Computeraufzeichnungen wohl intakt seien, man habe detaillierte Daten zu den Tresorinhalten. Da anscheinend die unteren Etagen des Gebäudes überflutet sind, muss aus der aktuellen Sicht heraus abgewartet werden, um so später das Gesamtschadensbild einschätzen zu können. Weitere Details zur Sache, siehe Quelle von CNN (Englisch).

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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