US-Ostküste: Noch immer Millionen ohne Strom, bei sinkenden Temperaturen


(C) Greg Thompson/USFWS, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In etwa 2,5 Millionen Haushalten im Großraum New York ist noch immer keine Stromversorgung da. Dazu treten hier immer mehr Probleme mit der Versorgung von Öl und Benzin auf, heißt es etwa bei CNN. Dadurch seien viele Menschen dazu gezwungen, sich in eingerichteten Notunterkünften aufzuwärmen.

Dies hängt wohl auch speziell damit zusammen, dass nun ein Kälteeinbruch an der US-Ostküste "eingeschlagen" ist, dieser macht vielen Menschen zu schaffen. Wegen fehlendem Strom, Benzin und Öl sieht es an manchen Orten aus wie in der Dritten Welt. Die sich nun teils auf den Gefrierpunkt abkühlenden Temperaturen sind für die allgemein vorherrschende Situation nicht unbedingt förderlich.

Seitens des New-Yorker-Bürgermeisters Bloomberg warnte man zuletzt, dass es ggf. noch einige Tage dauern wird, bis die Stromversorgung wieder komplett hergestellt sei. Dazu forderte er speziell ältere Menschen auf, dass sich diese, wenn sie keine Stromversorgung haben, sicherheitshalber in Notunterkünften aufhalten sollten.

Auch die anstehenden Wahlgänge in den USA sind durch die vorherrschende Lage in einigen Landesteilen direkt betroffen. Im Nordosten des Landes stellten US-Behörden in Aussicht, dass man bei den Präsidentschaftswahlen wohl in "spezieller Form" teilnehmen könne. So wird es etwa im US-Bundesstaat New Jersey möglich sein, dass die Stimmabgabe auch per E-Mail erfolgen kann.

In Medienberichten hieß es dazu, da "Wahllokale durch die Hochwasserzerstörungen" unbrauchbar geworden seien. Der New-Yorker-Bürgermeister und Multimilliardär Michael Bloomberg hat sich zuletzt für die Wiederwahl von Präsident Barack Obama ausgesprochen.

Bild-Quelle: flickr (symbolisch)

  
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