Grüne Neue Weltordnung: China treibt Mega-Ökostadt voran, die Zukunft ohne Autos?


(C) tanakawho, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Nicht nur mit Masdar (dt. "Die Quelle", in den Vereinigten Arabischen Emiraten; Abu Dhabi) hat man vor eine "Mega-Ökostadt" zu bauen. Dieses Projekt wurde bereits im Februar 2008 gestartet und befindet sich im Bau. Masdar City wird zukünftig auch der Hauptsitz der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) sein.

In China hat man anscheinend ein ähnliches Projekt vor Augen. So soll außerhalb von Chengdu (Provinz Sichuan) ein etwa 78 Millionen Quadratmeter großes Areal für ein solches Projekt ausgewählt worden sein. Wenn diese geplante Öko-Stadt später vollständig erreichtet ist, soll sie für etwa 80.000 Menschen Platz bieten, keiner von diesen Menschen wird ein Auto benötigen, um sich in der Stadt fortzubewegen, heißt es.

Der utopisch klingende Projektname für dieses Vorhaben lautet: "Die große Stadt". Es soll ein urbanes Zentrum entwickelt werden, in dem die Menschen der Zukunft leben könnten. Sie werden keine Umweltbelastungen ertragen müssen und von den Vorteilen der sauber produzierten Energie profitieren. Man werde keine eigenen Fahrzeuge mehr benötigen, um sich in der Stadt fortzubewegen. Es stehen entsprechende staatliche Transportmittel zur Verfügung, um so die Stadt bereisen zu können. Außerdem würde eine solche Stadt nicht nur "saubere Energie" produzieren, um so die Einwohner mit dieser versorgen zu können, auch die Reduzierung von Abfällen werde ein neues Zeitalter der Bio-Öko-Utopie einläuten.

Doch ganz will man bei dieser "Ökostadt" wohl nicht auf Autos („elektr. versteht sich“) verzichten, so zumindest die aktuellen Planungen. Die allgemeine Ausrichtung ist jedoch, dass Autos "unnötig" werden könnten. Es sollen eher elektronische Shuttles zur Verfügung stehen, mit denen die Menschen reisen können/dürfen. In der Mitte von Utopia ("Die große Stadt") wird, nach den aktuellen Projektplanungen dieser "Ökostadt", wohl ein (öffentlicher) Park angelegt sein. Diesen würde jeder Bewohner der Stadt in zwei Minuten erreichen können, heißt es - zudem sollen Lebensräume außerhalb von „Der großen Stadt“ für Wildtiere geschützt sein.

Ein sogenannter "Öko-Park" wird das Abwasser und auch Abfälle nutzen, um so extra Energie zu gewinnen, dadurch soll Strom produziert und gleichzeitig eingespart werden. Land außerhalb der Stadt soll für landwirtschaftliche Aktivitäten vorgehalten werden, hier seien auch Lebensräume für Wildtiere geschützt, heißt es. Die in der geplanten „Stadt der Zukunft“ befindlichen Häuser (Wohneinheiten) sollen derart konstruiert sein, dass diese eine direkte Nutzung der Solar- und Windkraft ermöglichen, um so einen hauptsächlichen Teil der Energieversorgung zu liefern.

Mit dieser in Chengdu (China) geplanten "Ökostadt", so die Planer, wird wohl 48 Prozent weniger Strom verbraucht werden, der Wasserverbrauch wird um etwa 58 Prozent sinken und man werde 89 Prozent weniger Abfall produzieren, im Vergleich zur Entwicklung einer "normalen" Stadt bei gleichem Bevölkerungswachstum.

Fern ab von Umweltbelastungen, soll es sich bei den zur Verfügung stehenden Gebäudeeinheiten um "erschwinglichen Wohnraum" handeln, so die derzeitige Planung. Die Bildung und etwa auch medizinische Versorgung plane man in der Mitte dieser kreisförmigen Mega-Ökostadt. In der Innenstadt soll dabei eine Art "Cluster" entstehen, wo sich das "bürgerliche Leben" hauptsächlich abspielen wird, so die Vorstellungen der Architekten (Smith and Gill) und staatlichen Planungsbeamten in China.

Allgemein geht man aus der heutigen Sicht, zu den Urbanisierungsmaßnahmen in China (und auch anderen Ländern der Welt), davon aus, dass diese "Vision" einer zukünftigen Öko-Stadt den "Klimawandel" und auch die "soziale Ungleichheit" neutralisieren könnte. Wie sich diese Planungsmaßnahmen in der Realität auswirken und ob die Menschen "mitspielen" werden, in eine Art Öko-Gulag zusammengepfercht zu werden, muss die Zukunft zeigen.

Auch in der Europäischen Union (EU) scheint man ähnliche Bestrebungen zu haben. So hat etwa die Denkfabrik "One Planet Economy Network" ebenfalls schon vor einiger Zeit durchblicken lassen, was in Zukunft "abgehen" soll. Einen entsprechenden Artikel können Sie hier nachlesen: Das sollten Sie über die Europäische Union ebenfalls wissen

 

Folgende Videobeiträge des "Forum for the Future" (Forum für die Zukunft) sollten Sie ebenfalls kennen. Hier wird deutlich gemacht, was die "Weltenlenker" in Zukunft so mit ihrem Tierpark (die Menschen) vorhaben. Dabei geht es nicht wirklich um "Klimawandel" oder ähnlichem Mumpitz. Vielmehr geht es um die Zentralisierung von Menschen, denn so können sie extrem gut kontrolliert werden.

ECO-Life in 2040 - Planned-opolis

ECO-Life in 2040 - Sprawl-Ville

ECO-Life in 2040 - Renew-abad

 

Die meisten Menschen wissen heute nicht wirklich, was bereits "alles so in Planung ist" (Für passende Ablenkung ist stets gesorgt). Um diesen neuen Utopia-Zustand erreichen zu können, muss natürlich ein wenig "nachgeholfen" werden. Kriege, Finanzkrisen und Co. eignen sich bestens dafür, um das psychologische Bild zu formen - die Menschen werden selbst danach rufen, in solch neuen "Systemen" "zu leben".

Man muss das aktuelle System als nicht mehr lebenswert umformen. Die Zersetzung der Gesellschaft, Krisen, Kriege, Massenmedien, Klimawandel, Lustlosigkeit und so weiter, alle Einzelimpulse zusammen bieten im Endeffekt den Übergangsmechanismus zum neuen geplanten Utopia - man will das alte, gehasste System einfach loswerden.

Wenn derartige Dinge noch nicht eingetreten sind und man darüber schreibt, läuft man durchaus Gefahr als "Vollidiot", Spinner oder ähnliches betitelt zu werden. Das ist ungefähr so, als wenn Sie 1899 über das Internet geschrieben hätten - Sie wären ausgelacht worden, solche Utopia-Phantasien würden nie umgesetzt werden.

 

Um die allgemeine Thematik generell besser einschätzen zu können, nur diesen Artikel über die Planungen zu lesen reicht wahrscheinlich nicht aus, um so das "größere Spiel" verstehen zu können, empfehlen wir Ihnen die folgenden Bücher als Grundwissen, welche Sie (alle) gelesen haben sollten, um vollumfänglich alle Informationen untereinander verknüpfen und die geplanten Absichten besser einordnen zu können.

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte