Takko ließ Textilien in chinesischem Gefängnis produzieren


(C) Joeb07, 2009, Bild: Wikipedia (CC BY 3.0)

Der deutsche Textil-Discounter "Takko" soll wohl ohne direktes Wissen in einem chinesischen Gefängnis Textilien produziert lassen haben. Dies soll aus internen Emails hervorgehen, welche dem deutschen Magazin "Spiegel" vorliegen. Im Oktober des vergangenen Jahres trat Takko der sogenannten Fair Wear Foundation (FWF) bei.

Bei dieser Organisation handelt es sich um eine, welche international tätig ist und über die vorherrschenden Arbeitsbedingungen in den Ländern wacht, in denen Textilien hergestellt werden. Bei den in chinesischen Gefängnissen hergestellten Textilien soll es sich demnach um etwa 50.000 Tops und auch Jacken handeln.

Seitens Takko bestätigte man zuletzt jene Aufträge. Dabei machte man jedoch deutlich, dass man lediglich die postalische Adresse der chinesischen Produktionsstandorte gekannt hätte. Man wusste wohl nicht, dass es sich dabei um Gefängnisse handelt, so die Informationen vom "Spiegel".

Ebenfalls merkte man an, dass man die Zusammenarbeit mit "GFS" (Global Fashion Support GmbH) schon im Sommer dieses Jahres beendet habe. Dies aus dem Grund, da man seitens Takko wohl nicht mit deren Leistungen zufrieden war. Weitere Hintergrunddetails zu dieser Sache, erhalten Sie im Artikel "Takko produzierte in chinesischen Gefängnissen", unter der Quelle von Spiegel.

Bei Takko handelt es sich um den größten Textilhändler in Deutschland. Insgesamt betreibt man im In- und Ausland über 1600 Filialen. Das Unternehmen hat über 15.000 Mitarbeiter und wurde im Jahr 1982 gegründet (unter dem Namen Modea durch die Hettlage Gruppe).

Quelle: Spiegel - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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