Zensur in Russland: Neue Gesetze gegen die Freiheit des Internets


Russland: Zensur im Internet verschärft sich weiter

Die Zensurbestrebungen in Russland sind nichts Neues. Interessant dabei ist jedoch, dass derartige Manöver auch in der Europäischen Union immer beliebter werden, wegen Terror und Kriminelle versteht sich. In Russland ist nun ein Gesetz in Kraft getreten, welches durchaus als beachtlich eingestuft werden kann.

Mit diesem ist eine flächendeckende Zensur des russischen Zugangs zum Internet möglich, beschreibt man es etwa bei Netzpolitik. Begründet wird es mit einem möglichen "Kinderschutz". Doch zur Anwendung gekommen ist es bisher vor allem bei Webseiten der politischen Opposition, vielleicht auch deshalb, da man den Flugzeugabsturz der polnischen Elite bei Smolensk ein wenig kritischer hinterfragte. In Geheimdienstkreisen ist es ein offenes Geheimnis, was wirklich damals bei Smolensk abgelaufen ist.

Für die Internetzensur in Russland kommt etwa auch die Technik der DPI (Deep Packet Inspection) zum Einsatz. Mit dieser Technik ist nicht nur die Zensur von Inhalten möglich, sondern obendrein noch die direkte Überwachung. Als man seitens der russischen DUMA im Juli 2012 ein Gesetz zum Sperren von Webseiten mit schädlichen Inhalten für Kinder beschlossen hatte, protestierte die freie Enzyklopädie Wikipedia (Russland) dagegen – mit einem „Blackout“.

Von deren Seite befürchtete man damals, dass der Zensur, durch die neuen Gesetze in Russland, Tür und Tor geöffnet wird. Doch wie sich nun zeigt, sind diese damaligen Befürchtungen eher harmlos zu bezeichnen, die getroffenen Befürchtungen werden bei weitem übertroffen.

Eine komplette Auflistung der Zensurmaßnahmen des russischen Staatsregimes erhalten Sie unter dem Artikel "Internet-Zensur in Russland: Es ist alles eingetreten, wovor wir immer gewarnt haben, sogar noch schlimmer", bei der benannten Quelle von NetzPolitik.

Quelle: NetzPolitik

  
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