US-Wahlkampf: Könnte Mitt Romney neuer Präsident der USA werden?


(C) Gage Skidmore, 2011, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Eine Reihe von Investmentfirmen, mit denen Mitt Romney und weitere Familienmitglieder verbunden sind, halten direkte Anteile an der Wahlmaschinen-Firma Hart InterCivic. Diese Wahlmaschinen sollen auch in den anstehenden Wahlen eingesetzt werden. Nachdem darüber auch in den Medien berichtet wurde, griff man diese Thematik bei der Obama-Kampagne nicht auf.

In der Vergangenheit hat Romney zahlreiche Gelegenheiten dafür genutzt, um gegen China und Russland zu wettern. So sprach er etwa Währungsmanipulationen in China, als auch eine deutlich härtere Gangart gegen Russland an. Darüber hinaus sagte Romney, dass er für eine drastische Erweiterung des Militärs ist und dementsprechend auch das Budget des Pentagons erhöht wird. Wegen dieser Irritationen haben die Streitkräfte in China und Russland entsprechende Vorbereitungen getroffen, um sich so auf eventuelle Konflikte vorzubereiten, welche auch den Westen umfassen könnten.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat auf Romney gewettet, dass dieser die US-Präsidentschaftswahlen gewinnen wird. Eine Untersuchung von Haaretz ergab, dass 19 einflussreiche Individuen aus den USA, welche direkt mit Netanjahu verbunden sind, für die Kampagne von Romney gespendet haben. Die Freundschaft von Romney und Netanjahu reicht Jahrzehnte zurück.

Auch Henry Kissinger hatte die Spendenaktion von Mitt Romney, etwa damals im Trump Tower in Stamford, mit unterstützt. In einem Artikel beim britischen Guardian hieß es, dass Romney im Jahr 2012 bei der berüchtigten Bilderberg-Konferenz (Chantilly im US-Bundesstaat Virginia) gesichtet wurde. Hier schrieb man, dass vier Mitarbeiter des Hotels, in dem die Bilderberg-Konferenz stattfand, Romney gesehen hätten.

Bei KATc berichtete man im September, dass im Zuge einer Spendenaktion in Hong Kong Geld für den Wahlkampf zusammengetragen wurde. Für Romney sprangen angeblich 385.000 US-Dollar und für Obamas Kampagne nur 84.000 US-Dollar heraus. Nach einer Analyse der zugeflossenen Wahlkampfspenden kam heraus, dass die größten Banken des Landes für Romney gespendet haben. Bain Capital, ein US-amerikanischer Finanzinvestor mit dem auch Romney verbandelt ist, soll an einer chinesischen Firma beteiligt sein, die auch für das "Sichere-Städte-Programm" Ausrüstung, wie etwa Videoüberwachung, liefert.

In einer Debatte der Republikaner hat Romney versucht deutlich zu machen, weshalb die Menschen die FED (Federal Reserve) brauchen würden. Darüber hinaus unterstützt Romney die Wiederernennung von Ben Bernanke als FED-Chef. Außerdem war Romney ein begeisterter Unterstützer der Wall-Street Rettungsaktionen.

Als US-Präsident Barack Obama den National Defense Authorization Act unterzeichnete, der es etwa ermöglicht amerikanische Bürger, durch das Militär, für unbestimmte Zeit zu verhaften, unterstützte Romney diesen Schritt. In einer Debatte der Republikaner sagte er, dass wenn der NDAA nicht jetzt unterschrieben wird, es in seiner [möglichen] Präsidentschaft geschehen wird.

Bild-Quelle: Wikipedia (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte