Krise bei der Lufthansa: Erneuter Stellenabbau droht


(C) BriYYZ, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nicht nur in der europäischen Automobilindustrie scheint derzeit eher schlechte Stimmung zu herrschen. Schuld sind die miesen Absatzzahlen in Westeuropa. Doch nicht nur die Autobauer scheinen wohl Krisenluft zu schnuppern, auch in der Flugbranche kommt ein ähnlicher Geruch hoch.

Mit Blick auf die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa zeigte sich zuletzt, dass wohl neue Sparmaßnahmen umgesetzt werden müssen. Dies aus dem Grund, da die Gewinnmarge des Unternehmens eher schlecht denn recht ausgefallen ist.

Nach drei Quartalen zeigte sich, dass hier deutlich zu wenig Puffer vorhanden ist, als dass man damit die Zukunft des Unternehmens sichern könnte.

Im schlimmsten Fall könnte ein massiver Jobabbau bei der Lufthansa drohen. Ob, wann und in welchem Umfang dieser erneute Jobabbau stattfinden wird, muss abgewartet werden.

Mit dem äußerst mageren Ergebnis von nur 3,1 Prozent beim Gewinn, ist eine Tragfähigkeit mit den aktuellen Kosten eher nicht zu machen. Der Konzern-Chef Christoph Franz sagte dazu: "Mit der Marge können wir auf Dauer die Zukunft des Unternehmens nicht sichern".

Bei der Nachrichtenagentur Reuters geht man wohl davon aus, dass in Zukunft erneute Stellenstreichungen umgesetzt werden. Bisher war zu den Sparmaßnahmen bei der Lufthansa bekannt, dass man bis zum Ende dieses Jahres 34 Flugzeuge weniger im Einsatz haben wird.

Dies bedeutet also 500 Piloten und etwa 2000 Flugbegleiter weniger. Um die Sparmaßnahmen durchzusetzen, soll etwa ein Einstellungs-Stopp verhängt werden. In den kommenden Jahren wird man in Deutschland wohl auch etwa 2500 Jobs in der Verwaltung streichen müssen, weltweit werden es wohl 3500 sein. Allgemein sollen die bisherigen Kapazitäten reduziert werden. Weitere Details dazu, erhalten Sie unter der Quelle von DWN.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "Lufthansa")

  
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