USA: Hurrikan Sandy richtet Chaos an der US-Ostküste an


(C) jaydensonbx, City Island, NYC, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Der Hurrikan Sandy erreichte nun die Ostküste der USA. Derzeit sollen wohl über 60 Millionen Menschen im Katastrophengebiet direkt von den Auswirkungen betroffen sein. In New York herrscht dabei eine ungemütliche Lage vor. Es mussten über 200 Menschen des New Yorker Universitätskrankenhauses in andere Kliniken verlegt werden, auch Notstromaggregate sollen ausgefallen sein.

Nach letzten Berichten waren etwa 5,7 Millionen Menschen ohne Strom. Dabei fiel alleine im New-Yorker Stadtteil Manhattan bei etwa 250.000 Menschen der Strom aus. Dabei teilte der Stromversorger Con Edison zuletzt mit, dass es wohl bis zu einer Woche dauern könnte, bis wieder alle Menschen am Stromnetz angeschlossen seien.

Bei Reuters berichtete man in diesem Zusammenhang auch, dass 19 Mitarbeiter von Consolidated Edison von steigenden Wassermassen in einem Kraftwerk eingeschlossen waren, auf Anfrage beim Unternehmen wurde dies jedoch dementiert. Bestätigen tat man aber eine Explosion am Ende der 14. Straße (New York).

New York scheint dabei aktuell mit eindringenden Wassermassen zu kämpfen zu haben. Nach einem Bericht von „Stern“ soll das Wasser wohl auch in die U-Bahn-Schächte einfließen. Beim US-Fernsehsender CNN zeigte man unter anderem den überschwemmten Eingang der Metro. Seitens der MTA (Behörde für Verkehr) bestätigte man dies, betroffen sei wohl aktuell der Tunnel unter dem East River.

Doch nicht nur in New York herrscht Katastrophenstimmung. Wegen des steigenden Meerespegels ruft der Betreiber eines Atomkraftwerks im US-Bundesstaat New Jersey einen mittleren Alarmzustand aus. In der Nacht prallte der Hurrikan Sandy mit einer Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern auf die US-Ostküste.

Eine Bildersammlung zum Sturm Sandy finden Sie bei huffingtonpost.com

Bild: flickr (symbolisch)

  
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