Sandy schwächt sich weiter ab: Probleme am Kernkraftwerk Salem - Reaktor 1 aufgetreten


(C) Jim Dietrich, 2007, Bild: Wikipedia (Gemeinfrei)

Nachdem es bereits zu Problemen an den Atomkraftwerken Indian Point (Druckwasserreaktor/Buchanan, New-York; am Hudson River) und Oyster Creek (Township Lacey im Bundesstaat New Jersey) gekommen war, scheint nun auch ein drittes Kernkraftwerk durch den Hurrikan Sandy in Mitleidenschaft gezogen worden zu sein.

Bei dem Kernkraftwerk Salem (New Jersey) gab es bedingt durch den Hurrikan Sandy wohl ebenfalls eine Teilabschaltung. So musste einer der Reaktoren (1) des Atomkraftwerkes Salem  abgeschaltet werden. Laut Angaben des Atomkraftwerk-Betreibers, des Unternehmens Public Service Electric and Gas (PSEG), wurde die Außerbetriebsetzung des Energieblocks durch den Ausfall von 4 der 6 Zirkulationspumpen verursacht. Der Nachbarreaktor soll nach letzten Informationen normal arbeiten.

Bei dem Kernkraftwerk Salem handelt es sich um eines, welches im US-Bundesstaat New Jersey steht, in der Nähe von Lower Alloways Creek Township. Bei beiden Reaktorblöcken handelt es sich um Druckwasserreaktoren, welche mit einer Nettoleistung zwischen 1.130 und 1.174 MW arbeiten.

Der sich abmildernde Hurrikan "Sandy" verursachte entlang der US-Ostküste teils erhebliche Schäden. Zwischenzeitlich wurden 16 Tote gemeldet und Experten schätzen den materiellen Schaden auf etwa 20 Milliarden US-Dollar ein.

Nach aktueller Voraussicht wird die Börse in New York am morgigen Mittwoch wieder öffnen können. Das Feuer im Stadtteil Queens (New York) ist inzwischen weitgehend unter Kontrolle, heißt es bei CNN. Durch das Feuer waren über 50 Häuser zerstört worden. In Folge von "Sandy" bleibt auch die US-Hauptstadt Washington im Ausnahmezustand. US-Präsident Barack Obama hatte für New York und New Jersey den Notstand ausgerufen.

Eine Bildersammlung zum Sturm Sandy finden Sie bei huffingtonpost.com

Bild: Wikipedia (symbolisch, zeigt das Kernkraftwerk Salem / New Jersey)

  
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