Sandy macht sich davon: Tausende Internetseiten lahmgelegt


(C) DVIDSHUB, Sgt. 1st Class A.J. Coyne, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Das allgemeine Schadensbild des „Megasturms Sandy“ wird sich wohl erst in den kommenden Tagen komplett zusammenfügen. Auch im Internet scheint "Sandy" ihre Spuren hinterlassen zu haben. Aus verschiedenen Medienberichten geht dazu hervor, dass an der US-Ostküste zahlreiche Rechenzentren lahmgelegt wurden.

Dadurch seien tausende Internetseiten nicht mehr erreichbar gewesen oder sind immer noch nicht erreichbar. An der Ostküste der USA befinden sich etwa 150 Rechenzentren. Wie viele Webseiten tatsächlich betroffen sind, war in der Kürze der Zeit nicht direkt verifizierbar.

Derzeit geht man von tausenden nicht erreichbaren Webseiten aus, es könnten aber durchaus auch zehntausende sein. Dies hängt wohl unter anderem auch mit den massiven Stromproblemen an der US-Ostküste zusammen. In Folge des Hurrikans "Sandy" waren letzten Meldungen zufolge mehrere Millionen Menschen ohne Strom.

Mindestens 17 Menschen starben, mehrere Atomkraftwerke meldeten Probleme und wurden teils heruntergefahren, der materielle Schaden liegt bei etwa, nach aktuellen Schätzungen, 20 Milliarden US-Dollar und auch sonst scheint eher alles auf Chaos an der US-Ostküste zu stehen.

Bei den großen Internetseiten ist etwa die der "Huffington Post" (wieder online) betroffen. Ebenfalls ist die bekannte Seite BuzzFeed offline, wie es bei NBC hieß. Die Wall-Street in New York soll wohl am morgigen Mittwoch wieder ihren "Dienst" aufnehmen. Der Betreiber erklärte dabei, dass es ein "ganz normaler Handelstag sein wird". Die mittlerweile zum Sturm verkommene „Sandy“ legt sich langsam und zieht weiter gen Norden.

Doch die vorherrschenden Probleme dürften damit nicht aus der Welt sein. Die „gesamte“ Unterhaltungsindustrie und auch die Wall Street sind „am Boden“. Das tatsächliche Ausmaß des "Megasturms" wird sich wohl erst in den kommenden Stunden komplett zeigen.

Eine Bildersammlung zum Sturm Sandy finden Sie bei huffingtonpost.com

Bild-Quelle: flickr (symbolisch, zeigt: "Virginia National Guard Soldiers perform Hurricane Sandy support operations")

  
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