Kaffee auf leeren Magen ist meist problematisch


(C) Ralf Skjerning, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Ein schön starker Kaffee am Morgen kann doch eigentlich nicht so verkehrt sein oder doch? Viele Menschen neigen dazu, dass sie auf leeren Magen Kaffee trinken, um so erst mal "richtig Fit" in den Tag starten zu können. Dabei sollte man aber auch wissen, dass dies nicht unbedingt gesund ist, vor allem nicht, wenn man dies über einen längere Zeitraum praktiziert.

Oft führt der in den leeren Magen gegossene Kaffee zu leichten, teils auch schweren Magenproblemen. Bauchschmerzen und unangenehme Krämpfe können die Folge sein. Mit einigen Tricks kann man das jedoch umgehen. Dies zielt speziell auf die Magensäureentwicklung ab. Die Bauchschmerzen und Krämpfe sind dadurch bedingt, dass Kaffee Röststoffe inne hat, welche die Magensäurebildung anregen.

Viele betroffene Personen nehmen die eintretenden Beschwerden als Magenbrennen oder Sodbrennen war, so erklärt die Ernährungsberaterin Urte Brink. Dabei macht sie deutlich, dass speziell schwarzer Kaffee mit Zucker diesen Effekt noch verstärken kann. In vielen Fällen ist eine solche Kombination auf leeren Magen eher unbekömmlich. Doch man kann mit einigen wenigen Tricks vorbeugen.

Mit vorher verspeistem Brot ist schon mal ein richtiger Schritt getan. Wenn man den Kaffee dann noch mit Kuhmilch versetzt, kann die unangenehme Wirkung des Kaffees (Röststoffe) weiter abgemildert werden. Ebenfalls rät die Ökotrophologin, dass Espresso deutlich bekömmlicher sei, als etwa Filterkaffee. Viele Menschen neigen meist auch dazu, dass sie zum Frühstück den Kaffee mit Saft einnehmen.

Das könnte den Effekt des überreizten Magens jedoch weiter verschlimmern. Hier wird generell dazu geraten, dass man den Kaffee möglichst mit einem Glas Wasser trinken sollte. Aber auch auf die Menge des Kaffees kommt es an. Die Ernährungsberaterin meint hier, dass wohl ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag OK sind. Was darüber hinaus geht, könnte zu Nebenwirkungen führen, wie etwa Herzklopfen und Schweißausbrüche.

Quelle: MA - Bild: flickr (symbolisch)

  
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