Geo-Strategie: China sieht im US-Raketenschild eine Gefahr für Asien


(C) Helga Tawil Souri, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Weil sich China von Westen und Osten durch das Raketenabwehrsystem der USA zunehmend bedroht fühlt, plant man nun die Vergrößerung der chinesischen Armee. Hinter der allgemein vorherrschenden geo-politischen Taktik der USA sieht China, dass die USA ihre globale Dominanz festigen wollen.

Seitens der chinesischen "Parteizeitung" Renmin Ribao schrieb man zuletzt, dass die USA mit der geplanten Absicht für den Aufbau eines erweiterten Raketenabwehrschildes in Südkorea gegen die Sicherheit in Asien verstoßen würde.

Erst vor kurzer Zeit hatten die USA auch bekanntgegeben, dass man ein Frühwarnsystem im Süden Japans errichten wird. Aber auch in anderen Bereichen von Südostasien planen die Vereinigten-Staaten ähnliches, heißt es. Dabei warf man die Frage auf, was der nächste Schritt sein wird? Zielen all diese Maßnahmen wirklich auf die Sicherheit in Asien ab?

In der Vergangenheit machten verschiedene US-Beamte deutlich, dass diese Radaranlagen dazu in der Lage sein würden, sowohl Nordkorea als auch China zu „blockieren“. Aber auch mit Blick auf den europäischen Raum sieht man eine ähnliche Taktik. Hier würde man als Grund die Atombedrohung durch den Iran vorschieben und betonen, dass der errichtete Raketenabwehrschirm nicht gegen Russland gerichtet sei, so der Bericht.

In einer letzten Großübung demonstrierte Russland, was das eigene Atomwaffenspektrum bereit halten könnte. Die Regierung in Moskau wies damals darauf hin, dass die USA dieses Versprechen rechtlich verankern könnten, um das geplante System dann gemeinsam mit Russland aufzubauen.

Quelle: Ruvr - Bild: flickr (symbolisch für "China")

  
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