Eurokrise: Spaniens BIP sinkt das fünfte Quartal in Folge


(C) sermarr erGuiri, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die europäische Schuldenkrise fordert immer mehr Opfer. Speziell im Fokus steht hier Griechenland. Doch auch in anderen Ländern der EU ist die sich allgemein verfestigende Krise deutlich sichtbar. Mit Blick nach Griechenland zeigte sich in der nahen Vergangenheit speziell, dass die sozialen Missstände im Land immer mehr Menschen in die Fänge von eher rechtslastigen "Genossen" treiben, um hier einen möglichen "Rückhalt" zu finden.

Aber auch in Spanien zeigt sich immer mehr, dass die Lage eher schlechter denn besser wird. Die Rezession im Land verschärft sich weiter. Das bestätigen wohl auch die aktuellen Zahlen für die spanische Wirtschaftsleistung. Bereits zum fünften Mal in Folge sank das BIP Spaniens ab. Im Vergleich zum Vorquartal sackte die Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent ab, teilte das spanische Statistikamt in Madrid mit.

Von verschiedenen Volkswirten schätzte man den zu erwartenden Rückgang allerdings noch höher ein, als dieser nun eingetroffen ist. Eine gute Nachricht ist dieser sich weiter verschlechternde Wert der spanischen Wirtschaftsleistung aber nicht. Seit dem dritten Quartal des Jahres 2011 steckt Spaniens Wirtschaft nun schon in der Rezession.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Juli-September) sank das spanische BIP gar um 1,6 Prozent, damit also so stark wie seit dem letzten Quartal des Jahres 2009 nicht mehr. Bei der Inflation sieht es ebenfalls nicht besser aus. Gemessen an dem HVPI lag die jährliche Inflationsrate im Oktober, wie auch schon im Vormonat, bei 3,5 Prozent.

Quelle: Focus - Bild: flickr (symbolisch)

  
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