Zahl der Einbrüche in der Schweiz auf Rekordniveau


(C) rosmary, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

In Zeiten der vorherrschenden Eurokrise ist die Saison für Einbrüche wohl auf einem neuen Rekordhoch angekommen. Nicht nur in Ländern der Europäischen Union stellte man zuletzt eine Zunahme bei derartigen Straftaten fest. Auch in der Schweiz werden immer mehr Einbrüche verzeichnet. In Zahlen ausgedrückt sind es mittlerweile gut ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Seitens verschiedener Versicherer gab man nun das Ausmaß dieser Einbruchzunahme in der Schweiz bekannt. In der Schweizer-Zeitung "Der Sonntag" hieß es, dass die Versicherung Bâloise etwa 20 Prozent mehr Fälle ausmachen konnte. Aber auch bei der AXA Winterthur wurde eine ähnliche Zunahme der Einbruchsschäden verzeichnet. Bei der Versicherung Mobiliar stieg die Zahl sogar um 26 Prozent an.

Als Haupttätergruppe für diese Einbrüche sieht man sogenannte Kriminaltouristen aus dem Ausland am Werk. Eine große Mehrzahl sei professionell organisiert und geht dementsprechend vor. Ein Polizist der Kantonspolizei Aargau sagte etwa, dass die meisten Profi-Einbrecher derart vorgehen würden, dass sie schnell kommen, handeln und dann über die Autobahn verschwinden würden. Epizentrum sind demnach vor allem Wohnquartiere entlang der Autobahnen A1, A2 und A3.

Die Kriminellen sollen etwa derart vorgehen, dass sie ihre Autos an Raststätten abstellen, um dann zu Fuß in die ausgesuchten Dörfer/Gemeinden zu gehen, um dort ihre Einbrüche zu tätigen. Einen besonders hohen Anstieg der Einbrüche in der Schweiz stellte man etwa auch in Basel fest. Hier gibt es eine drastische Zunahme von etwa 45 Prozent, wie es hieß. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie unter der Quelle von 20min.

Quelle: 20min - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link