Hurrikan Sandy: Experten rechnen mit Flutwelle in New York


(C) MTAPhotos / NY: Westside Yard, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Wegen des Mega-Hurrikans "Sandy" herrscht in New York Ausnahmezustand. Schulen sollen geschlossen bleiben und der Bürgermeister Michael Bloomberg rechnet mit einer Überflutung von Teilen der Stadt. Dies bestätigten zuletzt auch verschiedene Experten.

Durch diese Gefahrenlage wurden nun Bewohner gefährdeter Gebiete in Sicherheit gebracht, entsprechende Vorwarnungen wurden durch US-Behörden herausgegeben. Seitens der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA teilte man mit, dass die Zeit des Redens abgelaufen sei, nun müsse gehandelt werden. Der Hurrikan Sandy könnte nach Expertenmeinung in einem etwa 1300 Kilometer breiten Streifen vor der östlichen Küste bis hin zu den großen Seen Chaos anrichten.

Durch den erwarteten Sturm sind etwa 50 Millionen Menschen in Gefahr, wie es hieß. Vor allem die dichtbesiedelten Gebiete seien besonders stark betroffen, darunter auch New York. Derzeit befürchtet man, dass eine etwa 3,3 Meter hohe Welle in New York einschlagen könnte, welche dementsprechend Teile der Stadt unter Wasser setzen würde. Am vergangenen Sonntag wurden Vorbereitungsmaßnahmen in niedrigen Gebieten vollzogen. Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, sagte: „Seid nicht dumm. Haut ab.“

Zuletzt strichen auch Fluggesellschaften Flüge, die Börse in New York bleibt geschlossen und auch sonst herrscht in den betroffenen Regionen allgemeines Chaos vor. Die Eisenbahngesellschaft Amtrak stellte den Passagierbetrieb im Nordosten der USA ein.

Fast 400.000 Bürger der Stadt New York sind direkt vom Evakuierungsbefehl betroffen, wie es hieß. Der US-Präsident Barack Hussein Obama besuchte am vergangenen Sonntag die Katastrophenschutzbehörde FEMA in Washington und informierte sich über den Stand der Vorbereitungen.

Quelle: Tagesspiegel - Bild: flickr (symbolisch)

  
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