Krise: Bei MAN steht Zwangsurlaub an


(C) MBWA_PR, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Dass es auf dem europäischen Automarkt nicht unbedingt gut läuft, pfeifen die Spatzen schon länger von den Dächern. Nun scheint die vorherrschende Absatzkrise auch im Bereich der Nutzfahrzeughersteller eingeschlagen zu sein.

Nach aktuellen Medienberichten wird der Hersteller MAN wohl zu drastischen Maßnahmen greifen müssen, so ein Bericht der Süddeutschen-Zeitung. Nach diesem werde man bei MAN etwa vier Wochen lang die Produktion ruhen lassen. Betroffen seien hier die Standorte München und Salzgitter.

Doch wie es scheint wird nicht nur direkt in der Produktion "heruntergefahren", auch in der Verwaltung wolle man den Betrieb auf ein Minimum senken. Demnach solle es in der Verwaltung nur noch eine Art "Notbetrieb" geben. Diese Informationen waren aus internen Emails hervorgegangen, wie es bei der Süddeutschen-Zeitung heißt. Von diesem Produktionsstopp sind etwa 15.000 Mitarbeiter in ganz Deutschland betroffen.

Seitens MAN soll ein Sprecher bereits bestätigt haben, dass die Produktion heruntergefahren wird, doch zur Thematik der Verwaltung gab es keine näheren Informationen. Ebenfalls ging man bei der Süddeutschen auf "Zeitarbeitsverträge" ein. Demnach sollen möglicherweise bis zum Jahresende auch die Verträge mit Zeitarbeitern aufgelöst werden. Zuletzt waren bei MAN noch etwa 2000 Zeit-/Leiharbeiter beschäftigt.

Weiterhin soll aus den Emails auch hervorgegangen sein, dass man die Mitarbeiter von MAN auf eher "ungemütliche Zeiten" einstimmt. Man fordert von diesen "Flexibilität in der Einsatzplanung". In einer der Emails soll es heißen: "Die Märkte für unsere Produktion entwickeln sich nicht so gut, wie es vergangene Prognosen vermuten ließen".

Weitere Informationen zur Thematik, erhalten Sie im Artikel "Lkw-Hersteller in der Krise Zwangsurlaub bei MAN", unter der Quelle von Süddeutsche.

Quelle: Süddeutsche - Bild: flickr (symbolisch)

  
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