Erdbeben vor Kanadas Westküste: Tsunami in Hawaii und Kalifornien möglich


(C) grantzprice, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nach einem Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala vor der Westküste von Kanada stellen sich die Bewohner mehrerer US-Bundesstaaten auf mögliche Flutwellen ein. Aus aktuellen Meldungen geht dazu hervor, dass der Insel Hawaii als auch Nord-Kalifornien und dem Süden des US-Bundesstaates Oregon ein Tsunami droht. Zuletzt wurde dies auch von dem Pazifik-Tsunami-Warnzentrum bestätigt und entsprechende Warnmeldungen herausgegeben. Man geht wohl derzeit davon aus, dass Flutwellen von einem bis zwei Meter hervortreten könnten.

Nach Berichten des US-Senders CNN sollen die Behörden der Insel Hawaii bereits Bewohner in Notquartiere untergebracht haben. Aber auch an der Küstenlinie der betroffenen US-Bundesstaaten werden entsprechende Vorkehrungen getroffen. Augenzeugen sprechen von laut tönenden Sirenen auf der Insel Hawaii. Nach offiziellen Angaben der US-Erdbebenwarte USGS soll das Erdbeben eine Stärke von 7,7 auf der Richterskala erreicht haben.

Das Zentrum des Bebens stellte man etwa in 17 Kilometern Tiefe fest, wobei das Zentrum auf der Inselgruppe "Haida Gwaii" lag. Nach dem Hauptbeben sollen mehrere Nachbeben mit einer Stärke bis 5,8 eingeschlagen sei. Aber nicht nur in den US-Bundesstaaten und auf Hawaii wurden entsprechende Warnmeldungen herausgegeben, auch die kanadischen Behörden reagierten dementsprechend. So wurden unter anderem für die Küstengebiete von British Columbia und Alaska entsprechende Warnmeldungen herausgegeben und örtliche Maßnahmen unternommen.

Eine erste Tsunamiwelle soll dabei schon an der US-Küste von Arena Cove eingeschlagen sein. Nach öffentlichen Angaben des Warnzentrums hatte dieser Tsunami eine Höhe von etwa 67 Zentimeter. Die Lage in den betroffenen Gebieten wird als "angespannt" angesehen.

Quelle: Zeit - Bild: flickr (symbolisch)

  
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