Europa: Immer mehr Jugendliche stehen ohne Arbeit oder Ausbildung da


(C) valentin.d, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Speziell in Spanien und Griechenland ist die Jugendarbeitslosigkeit in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Doch ein Licht am Ende des Tunnels scheint es bei diesen Entwicklungen nicht zu geben.

Dabei ist die stetig steigende Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen ein ernsthaftes Problem, sowohl aus sozialen, als auch aus finanziellen Aspekten heraus. Die europäische Behörde Eurofound teilte zu dieser krassen Entwicklung zuletzt mit, dass alleine im Jahr 2011 schätzungsweise 153 Milliarden Euro durch diese Fehlentwicklung als finanzieller Schaden eingetreten sind.

Auf die ganze Europäische Union gesehen sind mittlerweile etwa 14 Millionen Jugendliche ohne Arbeit oder Ausbildung. Dies in einer Altersgruppe zwischen 15 bis 29 Jahren. Dabei zeigt die gegebene Differenz bei der Jugendarbeitslosigkeit teils extreme Unterschiede auf.

Die höchsten Werte wurden in Bulgarien, Ungarn, Irland, Italien, Spanien, Litauen und Polen festgestellt. Die vorherrschende Rezession lasse vor allem die jungen Menschen in Europa leiden, heißt es.

Es sei essentiell wichtig, dass sie eine stabile, gute und auch nachhaltige Beschäftigung ausüben könnten, da das soziale Gefüge sonst mehr und mehr in katastrophale Zustände abgleiten wird. Nach den Zahlen von Eurofound waren im vergangenen Jahr (2011) nur 33,6 Prozent der jungen Menschen in einer Beschäftigung. Dabei unterstrich man, dass dies der niedrigste Wert seit Aufzeichnung durch Eurofound sei.

Alleine in Spanien liegt die Jugendarbeitslosigkeit mittlerweile bei etwa 50 Prozent. Im September 2012 stieg die Zahl der Arbeitslosen abermals deutlich an. In Zahlen ausgedrückt stieg sie, nach Angaben des spanischen Arbeitsministeriums, bis Anfang Oktober um 79.645 Personen an.

Quelle: ORF - Bild: flickr (symbolisch)

  
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