Cyberwar: Großbritannien will etwa 100 junge Personen rekrutieren


(C) Surian Soosay, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Nicht nur Russland, die USA, Deutschland und weitere Länder haben zuletzt bekanntgegeben, dass man sich für den "Cyberwar" rüsten wird. Nun kommt auch aus Großbritannien ein neuer Vorstoß, um im Cyberwar bestehen zu können.

Wegen der deutlich zunehmenden Hackerangriffe haben nun die britischen Geheimdienste MI5 (britischer Inlandsgeheimdienst) und MI6 (britischer Auslandsgeheimdienst) die Rekrutierung von 100 jungen Personen angekündigt, um diese in passenden Lehrgängen zu spezifischen Cyber-Kriegern auszubilden.

Nach den Äußerungen des britischen Außenminister William Hague (Conservative Party) soll der offizielle Start des angestrebten Ausbildungsprogramms frühzeitig umgesetzt werden. Hague hielt u.a. diesbezüglich eine Rede an der renommierten De Montfort University von Leicester, wo er die neuen Ausbildungspläne persönlich ankündigte, wie man bei BBC berichtete.

Nach den Einschätzungen von Hague stellen die zunehmenden Hackerangriffe für das Land Großbritannien eine enorme Gefahr dar. Das anvisierte Ausbildungsprogramm richtet sich speziell an „Innovatoren“ ab 18 Jahren. Diese angeworbenen Personen sollen den britischen Behörden in den kommenden Jahren bei der Gewährleistung und Aufrechterhaltung der Sicherheit Großbritanniens behilflich sein, wie es hieß.

In dieses Vorgehen reiht sich mit ein, dass erst im Juni dieses Jahres US-amerikanische Geheimdienste bei einer Razzia gegen Internetkriminalität in neun verschiedenen Ländern 24 Personen festgenommen haben. Diese hätten weltweit hunderttausende Menschen beim Online-Banking betrogen, wie es damals hieß. Unter den festgenommenen Personen waren demnach auch sechs aus Großbritannien.

Quelle: RiaN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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