Volkswagen mit schlechteren Absatzzahlen in Europa


(C) David Villarreal Fernandez, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nachdem bereits andere Automobilhersteller mit gewissen Absatzproblemen in Europa zu kämpfen hatten, kommt nun der nächste Gong-Schlag in der sich allgemein verschlechternden Marktlage. Nun trifft die Krise auch den deutschen Konzern Volkswagen.

Hauptgrund dafür ist, dass die Absatzkrise in Westeuropa weiterhin gegeben ist und sich sogar noch verschärft. Außerdem belasteten auch recht hohe Investitionen den Betriebsgewinn bei VW. Im Zeitraum von Juli bis September 2012 sank das erzielte Ergebnis vor Zinsen und Steuern um etwa 19 Prozent auf nur noch 2,34 Milliarden Euro.

Beim operativen Ergebnis gab man bekannt, dass man in den ersten neun Monaten dieses Jahres 8,8 Milliarden Euro erzielen konnte. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 also 0,2 Milliarden weniger. Trotz der eher negativen Entwicklung in Westeuropa kann sich Volkswagen dennoch gut behaupten. Weltweit gesehen liegt der Absatz, als auch der Umsatz, noch recht hoch. Im dritten Quartal dieses Jahres konnte man bei Volkswagen etwa 27 Prozent beim gesamten Umsatz zulegen, dieser lag bei rund 49 Milliarden Euro.

Weltweit konnten etwa 2,3 Fahrzeuge ausgeliefert werden, damit wurde ein Plus von gut 13 Prozent erzielt, als vor Jahresfrist. Die Fahrzeuge von VW seien vor allem in Deutschland, Nordamerika, Asien und auch in Osteuropa gefragt, teilte man mit.

In China musste man zuletzt feststellen, dass der Absatz dort keine neuen Rekorde mehr knacken konnte, der Markt "ebbt ab". Mit Blick auf den europäischen Markt sieht es dabei deutlich schlechter aus. Hier teilte man zuletzt durch den Branchenverband ACEA mit, dass im September dieses Jahres nur noch 1,1 Neuwagen zugelassen wurden, etwa 11 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

Quelle: Handelsblatt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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