EU-Kritik: Nigel Farage bezeichnet Europäische Union als Diktatur


(C) Euro Realist Newsletter, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Er ist bekannt dafür, dass er mit der EU im permanenten Clinch liegt, der britische EU-Parlamentsabgeordnete Nigel Farage. Zuletzt (im EU-Parlament) fand er wieder deutliche Worte, im allgemeinen Schachspiel, namens Eurokrise. So kritisierte er etwa, dass die Europäische Union die Krise dazu nutzen würde, um so die politische Integration (auf Deutsch: sozialistische Gleichschaltung/Vereinheitlichung) weiter voranzutreiben.

Als besonders gefährlich für die Demokratie hält er, dass durch die Bailouts entmachtende Auflagen gestellt werden. Damit sieht er die deutliche Gefahr, dass den undemokratischen Strukturen in Brüssel immer mehr Macht zufließen würde und die Länder selbst nicht mehr entscheiden dürften, zumindest nicht direkt.

Auch die vorherrschende Rolle der sogenannten Troika kritisiert Farage (UK Independence Party). In diesem Söldnertrupp sieht er eine Gruppe von 50 Beamten, die einige Tage in einem Land verbringen, damit diese dort die Situation in Augenschein nehmen können.

Weiter sagte Farage, dass diese Individuen der Troika nach den Ermittlungen der gegenwärtigen Situation in dem jeweiligen Land den Marionetten-Premierministern sagen würden, was weiterhin zu tun ist und was nicht.

Nach Ansicht von Farage sollen nun auch Italien und Spanien unter den diktatorischen Rettungsschirm gezwungen werden. Damit wolle die undemokratische Struktur, namens EU, ihren Einfluss noch weiter ausbauen und in zersetzender Weise noch mehr Macht an sich ziehen. Bei den relativ stabilen Ländern sieht Farage die Taktik, dass diese durch die Vertiefung der politischen Integration zunehmend entmachtet werden sollen.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte