Die ESA plant bis 2019 eigene europäische Mondlandung


(C) Steve Jurvetson, 2006, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Nachdem zuerst die Russen, mit der sowjetischen Sonde Lunik 2, am 13. September 1959 auf dem Mond landeten, verursachte dies einen regelrechten Wettlauf ins All, zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion. Am 21. Juli 1969 betraten anscheinend das erste Mal Menschen den Mond, durch die USA, in der „Apollo 11 Mission“.

Im Jahr 2019 soll nun das erste Mal eine "Europäische Mondlandung" vollzogen werden. Die geplante Mission der ESA (European Space Agency; dt. Europäische Weltraumorganisation) wird mit Kosten von etwa 500 Millionen Euro veranschlagt. Aus heutiger Sicht steht das Projekt aber noch auf der Kippe. Man wolle bis zum Jahr 2014 erst mal das aktuelle Projekt "Lunar Lander" fortsetzen, heißt es.

Entsprechende Pläne für eine erste europäische Mondlandung wurden nun vom Raumfahrtunternehmen Astrium vorgelegt. Das Unternehmen Astrium ist eine Tochtergesellschaft von EADS und auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme spezialisiert. Für die Europäische Weltraumagentur ESA untersuchte man, wie man eine unbemannte Mondfähre selbstständig auf dem Erdtrabanten landen könnte.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigten nun, dass man wohl im Jahr 2019 ein Raumschiff gen Erdtrabanten schicken wird, dieses soll am Südpol aufsetzen. Der Mond solle dann mit einem "Rover" (auch Mondrover; ein fahrbarer Roboter) für etwa sechs Monate lang erforscht werden, heißt es. Im kommenden November wolle man seitens des ESA-Ministerrats entscheiden, ob man die etwa 500 Millionen Euro teure Mission in Angriff nehmen wird oder nicht.

Quelle: FutureZone - Bild: flickr (symbolisch)

  
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