Deutschland: Mangel an Fachkräften soll nur wenige Unternehmen betreffen


(C) Daniel Hackney, 2003, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Gibt es in Deutschland ein Problem mit Fachkräften? Wenn es nach einer aktuellen Studie geht, scheint es derzeit eher keines zu geben, die Betonung liegt dabei auf „derzeit“. In der Vergangenheit und bis zuletzt hatten deutsche Wirtschaftsverbände darüber geklagt, dass ein Mangel an Fachkräften vorherrschen würde.

Nach einer aktuellen Arbeitsmarktforschung soll dieses Problem jedoch nicht derart hoch sein, wie es beklagt wird. Es trifft eher nur wenige Betriebe. In den gewonnenen Erkenntnissen der Arbeitsmarktforscher stellte man zwar fest, dass es im ersten Halbjahr des Jahres 2011 einen höheren Bedarf an Fachkräften, als im Jahr 2000, gegeben hat, doch der "Problemdruck" sei nicht so groß wie zur damaligen Zeit. Die entsprechende Studie wurde vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) erarbeitet.

Hierbei wollte man die gegebenen Probleme aber nicht gänzlich bei Seite wischen. Man gab zu, dass für einzelne Betriebe offene Fachkräftestellen ein Problem seien. Mit Blick auf die Zukunft sehe man, dass wegen des wachsenden Anteils von älteren Personen ein Fachkräftemangel zustande kommen kann. In den kommenden Jahren wird dieses Problem wohl zunehmen, so das IAB in seiner Einschätzung.

Bei Firmen die bereits mit gewissen Problemen bei Fachkräften zu tun hätten, beobachtete man, dass diese dazu übergingen, um ältere, bereits im Betrieb etablierte Fachkräfte, zu halten. So hielten sie ihre älteren Beschäftigten länger im Betrieb vor, wenn keine geeigneten Fachkräfte bereitstünden.

Weitere Informationen zu den Engpässen und wie Firmen auf diese reagieren, erhalten Sie im Artikel "Fachkräftemangel trifft nur wenige Unternehmen", unter der Quelle von "Die Welt".

Quelle: Die Welt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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