USA wollen etwa 70 Atombomben in der Türkei stationieren


(C) Counselman Collection, Robert & Pam, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Im geo-strategischen Schachspiel zeigte sich zuletzt, dass die allgemeine Radikalität weiter zunimmt. Der Konflikt in Syrien forderte bereits mehr als 33.000 Todesopfer. Experten sehen gar, dass der ganze Nahe Osten in "Flammen aufgehen wird", wenn man diese aggressive Strategiespielerei weiter vorantreibt. Doch damit ist in der allgemein irrationalen Lage wohl eher nicht zu rechnen.

Aus Medienberichten geht nun hervor, dass die USA 70 Atombomben in der Türkei vorhalten werden. Auf einem Bericht der Nachrichtenagentur Khabar Turk geht zurück, dass die USA etwa 70 Atombomben des Typs B-61 in der Luftbasis Incirlik (Stützpunkt der NATO; Nutzer ist aber die US Air Force / USAF) stationieren werde. Seitens der Nachrichtenagentur "Khabar Turk" berichtete man außerdem, dass sich die USA die Verfügungsgewalt für diese Bomben vorbehalte.

Bereits vor dem Jahr 1995 waren zwischen 10-20 Atombomben in zwei anderen US-Basen gelagert worden. Diese wurden im späteren Verlauf ebenfalls nach Incirlik (Drehkreuz zur Versorgung der US-Streitkräfte) transportiert.

Die Stationierung der 70 Atombomben in Incirlik liege im Interesse der USA, denn dieser Ort sei günstig, um sie bei möglicher Gewalt-Eskalation an einen sicheren Ort zu bringen. Die B-61-Bomben gehören zur Hauptausrüstung der strategischen US-Kräfte.

Am vergangenen Freitag testete man in Russland das Nuklearwaffen-Arsenal. In diesem landesweiten Test-Szenario waren unter der persönlichen Leitung von Wladimir Putin alle drei Komponenten der nuklearen Triade eingebunden. Darin mit eingeschlossen waren die land- und seegestützten Langstrecken-Atomraketen, U-Boote und strategische Bomber.

Quelle: Irib - Bild: flickr (symbolisch)

  
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