Fast-Food: Viele Mitarbeiter der Branche haben ein schlechtes Gewissen


(C) rob_rob2001, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Dass Fast-Food-Produkte nicht unbedingt einen förderlichen Charakter für die eigene Gesundheit haben, ist nicht erst seit gestern bekannt. Doch wie schaut es eigentlich bei den Mitarbeitern dieser Fast-Food-Ketten aus, können Sie reinen Gewissens den Kunden die Produkte verkaufen oder haben diese damit selbst Probleme?

Aus einer aktuellen Umfrage von PayScale geht hervor, dass viele Mitarbeiter von Fastfood-Ketten durchaus Schuldgefühle hegen. Demnach sollen 38,4 Prozent der Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Arbeit nicht immer mit einem reinen Gewissen die Ware an die Kunden verkaufen. Befragt wurden Mitarbeiter der Fastfood-Ketten Burger-King, MC Donalds und andere. Diese 38,4 Prozent gaben bei der Umfrage-Auswahl an, dass ihr "Job die Welt zu einem schlechteren Ort macht".

Dieses Umfrage-Ergebnis kann dabei durchaus als heikel eingestuft werden, steht doch diese Berufsgruppe auf dem ersten Platz, bei denen die Mitarbeiter eine solche Meinung vertreten. Diese Situation, dass sich Mitarbeiter durch ihren ausgeführten Job schuldig fühlen, belastet auch viele Menschen in anderen Branchen. Dies stellt gleichzeitig eine schlechte Situation für den Arbeitgeber dar, da doch die Mitarbeiter die Produkte glaubwürdig nach außen vertreten sollen.

Die entsprechenden Umfrageergebnisse können unter der offiziellen Seite von payscale.com eingesehen werden. Gegenüber PresseText gab die deutsche Expertin für Loyalitätsmarketing, Anne M. Schüller, an, dass "Angestellte, die sich bei ihrem Job schuldig fühlen, ist eines der schlechtesten Dinge, die einem Arbeitgeber passieren können. Fühlt man sich nicht loyal verbunden, kann man auch die Inhalte des Unternehmens nur schwer glaubwürdig nach außen vertreten"

Weitere Informationen, auch zum Traumbild des "American Dream" und dessen wirkliche Lage, erhalten Sie im Artikel "Fast-Food-Angestellte fühlen sich am schuldigsten", unter der Quelle von PresseText.

Quelle: Presse-Text - Bild: flickr (symbolisch)

  
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