Computerspiele: Gedanken um die sogenannten Killerspiele


Zeigt das Screen-Logo des beliebten Shooters Counter-Strike

Sicherlich haben auch Sie schon einmal etwas von den sehr hochgepuschten Killerspielen gehört, also jene, womit Halbwüchsige angeblich versaut werden und zu echten Bestien heran erzogen. Doch was steckt wirklich dahinter, sind die Jugendlichen in unserer heutigen, modernen Zeit wirklich durch das Spielen derartiger Games kurz vorm noch kommenden Gewaltakt?

Mittlerweile sind Computergames in Deutschland sehr beliebt. Viele Halbwüchsige aber auch Erwachsene verbringen einen großen Teil ihrer Zeit damit, in einer virtuellen Welt Städte zu bauen, Rennen zu fahren, böse Monster oder Kreaturen zu töten oder gegen anderen Menschen im Web zu spielen.

Jetzt heißt es aber, diese Art von Spielen sei gefährlich. Sie machen aggressiv und würden uns zum Amoklauf antreiben. Diese Vorwürfe und Argumente hören wir öfters. Besonders ungeeignet für Halbwüchsige seien die so genannten „Ego-Shooter“. An dieser Stelle gebe ich zu bedenken, dass diese Aussage von Politikern kommt, diese haben selber höchstwahrscheinlich noch nie ein solches Spiel gespielt.

Das diese Spiele vielleicht Stress abbauend oder eine Möglichkeit wo man Frust abbauen kann sein könnten, wird grundsätzlich übersehen. In einer Reportage von „Welt der Wunder“ (04.03.2007) wurde nachgewiesen, dass diese Spiele nicht im Geringsten zu dem oben genannten Verhalten führen. Einige Gründe, wieso diese Menschen damals einen Amoklauf starteten, könnten schlechte, schulische Leistungen und Druck, Mobbing oder Verlust eines nahe stehenden Menschen sein.

Eltern sollten selber entscheiden ob sie ihren Kindern diese Spiele erlauben. Die Kids haben schon eine eigene Sprache entwickelt: Der so genannte Computerspieler-Jargon ist eine teils Denglisch („Deutsch“ und „Englisch“), Englisch und besteht aus Abkürzungen. Was bei den Jugendlichen „Zocken“ heißt, wird bei uns „Spielen“ besagt.

  
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