Wieder schlechte Kabinenluft - Maschine der Lufthansa betroffen


(C) Angelo DeSantis, 2012, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die Luft in den Flugzeugkabinen kann nicht in jedem Fall als optimal bezeichnet werden. In der nahen Vergangenheit zeigten verschiedene Medienberichte auf, dass die Luft gar gesundheitsschädlich sein kann. Nun gesellt sich ein neuer Fall von "nicht-optimaler Kabinenluft" in die mediale Berichterstattung dazu. Dieses Mal trifft es, wieder, die Deutsche Lufthansa. Hier sei es bei einem Flug nach London zu "kontaminierter Kabinenluft" gekommen, heißt es.

Der festgestellte "unnatürliche Geruch" hat dazu Anlass gegeben, dass die Piloten eine sog. Dringlichkeitsmeldung abgaben. Die Passagiere des Fluges unterrichtete man darüber, dass es "technisches Problem" gebe. Zu Schaden gekommen sei niemand, teilte man mit.

Nachdem der Flug wie geplant in London-Heathrow ankam, wurde die Besatzung in ein Krankenhaus gebracht. Seitens der britischen Flugunfall-Untersuchungsbehörde AAIB wurden Untersuchungen aufgenommen, um abzuklären, was für den Geruch verantwortlich war.

Am vergangenen Sonntagabend konnte die Lufthansa-Maschine wieder in Frankfurt landen. Danach wurde der Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder entnommen und ausgewertet, heißt es seitens der Lufthansa.

Derartige Fälle von "verseuchter Kabinenluft" haben sich in der Vergangenheit deutlich gemehrt. Seitens der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) schätzte man für das Jahr 2010 ein, dass es hier zwischen 70 bis 80 "schwere Störungen" gegeben habe. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie im Artikel "Erneut vergiftete Kabinenluft bei der Lufthansa", unter der Quelle von Welt.

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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