Deutschland: Grüne in NRW wollen den Maklern an die Wäsche


(C) Images of Money, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die ansteigende Nachfrage bei deutschen Wohnungen und Immobilien scheint nun dazu zu führen, dass die Grünen im Bundesland Nordrhein-Westfalen den Maklern an die Wäsche wollen. Bedingt durch die Eurokrise sind Immobilien sozusagen der letzte Zufluchtspunkt für Kapitalanleger, da man wahrscheinlich nicht gewillt ist, sein Geld auf den Aktienmärkten zu verpulvern.

Nach den Einschätzungen der "Grünen" in NRW werden die Maklercourtagen zunehmend "zu einem Problem" für Wohnungssuchende. Die Belastungen würden mittlerweile, durch die hohen Provisionen der Makler, "unzumutbar" sein. Nun wird seitens der NRW-Grünen geplant, dass man erreichen möchte, dass in Zukunft Makler "vom Besteller bezahlt werden".

Bislang muss der Wohnungs- oder Haussuchende, nach einem erfolgreichen Abschluss, die Tätigkeiten des Maklers bezahlen. Daher ist bei vielen, nach einer erfolgreichen Vermittlung, die gute Laune schnell wieder verflogen, wenn man auf den Kontoauszug blickt. Der Vermieter, so die Grünen, sei "fein raus". Der Makler habe ihm die Arbeit abgenommen, einen neuen Mieter/Käufer gefunden, doch die Provisionen des Maklers muss der Suchende bezahlen.

Die Grünen wollen gegen diese "Entwicklung" angehen. Speziell für Wohnungssuchende sei die finanzielle Belastung in den NRW-Regionen Köln, Düsseldorf oder Münster mittlerweile unzumutbar geworden und müsse korrigiert werden. Im SPD-geführten Wohnungsbauministerium in Düsseldorf möchte man über das vorgeschlagene Bestellerprinzip nachdenken, heißt es. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie im Artikel "Die NRW-Grünen wollen Maklern an die Provision", unter der Quelle von WAZ.

Quelle: WAZ - Bild: flickr (symbolisch)

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte