Wahlen in den USA: Mitt Romney liebt Wahlcomputer, seine Investmentfirma auch


(C) Richard Whitney, 2009, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Die anstehenden Wahlen in den USA erhitzen schon seit geraumer Zeit die Gemüter. Doch wie sieht es eigentlich mit den stattfindenden Wahlen „an sich“ aus? Bereits in der Vergangenheit gab es diverse "Irritationen" rund um die elektronische Stimmabgabe.

Ob die Amerikaner auch in diesem Jahr mit "gewissen Problemen" bei dieser "interessanten Form" der Wahlstimmenabgabe zu kämpfen haben, muss abgewartet werden. Aus einem Artikel von Global-Research geht nun hervor, dass die Firma, welche diese "Wahlmaschinen" für die elektronische Stimmabgabe herstellt, die in der Vergangenheit gerne mal „komische Dinge“ veranstalteten, teilweise im Besitz der Familie Romney ist. Werden diese Geräte bei den anstehenden Wahlen entscheiden, wer ins Weiße Haus einzieht?

Die Romneys sind dabei beim sogenannten Equity-Fonds "Solamere" engagiert. Mitt Romney, seine Frau, Sohn und auch Bruder bilden dabei den inneren Familienzirkel, welcher als Großinvestor bei HIG Capital beteiligt ist. Über HIG hält man wiederrum eine Mehrheitsbeteiligung und drei von fünf Posten des Vorstands bei Hart Intercivic.

Das Unternehmen Hart Intercivic war dabei in der Vergangenheit bereits öfters in die Kritik geraten, da die Wahlmaschinen „zu notorischen Fehlern bei der Stimmzettelabgabe neigten“. Diese Wahlmaschinen sollen auch im US-Bundesstaat Ohio am 7. November zur Stimmzählung eingesetzt werden. Daneben werden die „Hart-Maschinen“ auch noch in weiteren Bundesstaaten der USA zum Einsatz gebracht.

In anderen Worten ausgedrückt, wird ein Kandidat der US-Präsidentschaftswahlen, welcher direkt mit dem Hersteller der Wahlmaschinen verbandelt ist und durch diese Investmenttätigkeit bei Hart Intercivic ein gewisses "finanzielles Interesse" hat, ggf. durch eine "knappe Entscheidung" zum neuen US-Präsidenten gekürt? Von der Öffentlichkeit können diese Wahlmaschinen nicht kontrolliert werden, aber die Maschinen werden ggf. kontrollieren, wer in das Weiße Haus einzieht.

Der US-Bundesstaat Ohio ist dabei für die Präsidentschaftswahlen besonders wichtig. Ohne diesen Bundesstaat "zu nehmen", konnte in der Vergangenheit noch kein Kandidat der Republikaner ins Weiße Haus einziehen. Bereits im Jahr 2004, bei der entscheidenden Wahl zwischen Bush und Kerry zeigten sich "gewisse Irritationen" nach der elektronischen Abstimmung.

Damals wurden unter mysteriösen Umständen etwa 300.000 Stimmen derart „umgezählt“, dass diese direkt an den Kandidaten George W. Bush flossen, was ihm die zweite Amtszeit im Weißen Haus einbrachte. Dabei stellte sich heraus, dass es rein statistisch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen war, dass zwischen 00:20 und 2:00 Uhr, in der damaligen Wahlnacht, etwa 6 Prozent der Stimmen "verschoben wurden". Die Stimmen wurden damals durch ein GOP-kontrolliertes IT-Unternehmen, auf Servern in einem Keller in Chattanooga (Tennessee), ausgezählt.

Als damals die Stimmen des Bundesstaates Ohio nochmals ausgezählt werden sollten, durch eine Einstweiligen Verfügung, wurden die Datensätze von 56 der 88 Wahlbezirke zerstört, eine rückwirkende Neuauszählung der Stimmen konnte also nicht mehr durchgeführt werden und wurde anscheinend direkt behindert.

Die direkten finanziellen Verbandelungen von Bain und HIG Capital können Sie unter der verlinkten Quelle von GlobalResearch nachlesen. Mit diesem kurzen Anschnitt der Thematik, sollten einem aber schon "gewisse Gedanken" hochkommen. Einen weiteren Artikel zu Romney und seine Monsanto-Tätigkeit, finden Sie unter dem folgenden Verweis.

US-Wahlen: Mitt Romney und seine Verbindungen zu Monsanto

 

Quelle: GlobalResearch - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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