Überwachung: Landwirte sollen per SMS mit Kühen in Kontakt bleiben


(C) William Warby, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Die zunehmende Technologisierung des Lebens scheint nunmehr auch auf den Bauernhöfen angekommen zu sein. Mit einem neuen Projekt ist es möglich, dass nun auch Kühe, ja Kühe, mit ihrem Herrchen, dem Bauern/Landwirt, per SMS kommunizieren können. Ermöglicht wird dieses neue Technikkonzept durch die Deutsche Telekom (DE) und Medria Technologies (FR).

Hier nutzt man die Möglichkeit der Machine-to-Machine-Kommunikation, damit Bauern immer schnell wissen, wann die Kuh etwas braucht. Außerdem ist es mit diesem neuen System möglich, dass der Landwirt Vitaldaten und die "allgemeine Aktivität" der Kühe überwachen kann. Die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) ist dabei in einem Halsband an der Kuh untergebracht.

Bei Medria Technologies handelt es sich um einen französischen Technologieanbieter der u.a. Echtzeitüberwachungssysteme anbietet, dazu zählen etwa das Vel'Phone und Heatphone. In einer nun geplanten Testphase sollen in ganz Europa etwa 5000 Bauernhöfe mit dem neuen Kuh-Kommunikationssystem ausgestattet werden. Die Sim-Karten für dieses Unterfangen liefert dabei die Deutsche Telekom.

Das System funktioniert derart, dass spezielle Sensoren die gemessenen Vitaldaten der Kuh und auch die allgemeine Aktivität des Tieres an den Bauern übermitteln. Die gesammelten Informationen werden dabei an einen Datensammler geschickt, der im Stall oder auch auf der Weide installiert ist. Bei vorgegebenen Auffälligkeiten sendet das System dann mittels der M2M-SIM-Karte entsprechende Informationen per Kurzmitteilung (SMS) an den Landwirt.

Doch damit nicht genug, ebenfalls werden die Daten alle halbe Stunde an einen Server übertragen, um dort archiviert zu werden. Ein Landwirt kann diese Daten dann über seinen Internetanschluss bei der Internet-Plattform „Daily Web Services“ abrufen.

Quelle: Golem - Bild: flickr (symbolisch)

  
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