Griechenland: Radikalisierung der Bürger nimmt weiter zu


(C) Fredrik Rubensson, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

In Zeiten wirtschaftlicher und damit verbunden auch sozialer Verwerfungen, zieht es die Gesellschaft gerne in radikale Strömungen hinein. Begründet durch das Links-Rechts-Denkmuster neigen sie eher zur linken oder auch rechten Radikalität. Dies ist seit geraumer Zeit auch in Griechenland zu beobachten.

Bereits vor wenigen Wochen wurde gemeldet, dass rechtslastige Parteien in Griechenland mit Geldern bedürftige Griechen unterstützen oder auch mit Lebensmittel versorgen – nur Griechen, keine Ausländer. So will man sich die allgemein weiter ansteigende Unmut der Griechen erkaufen/erschleichen. Dabei ist auch zu beobachten, dass die Ausländerfeindlichkeit stetig weiter zunimmt.

Aus Medienberichten geht unter anderem hervor, dass z.B. die rechtsradikale Partei Chrysi Avgi mit Hetze und Hassparolen auf Anhängerfang geht. Ziel dieser Hass- und Hetzparolen sind Immigranten in Griechenland. Der Zulauf zu diesen rechtsradikalen Parteien nimmt weiter zu.

Unzufriedene und frustrierte Griechen sehen wohl in diesen eher "unappetitlichen" Strukturen, ihren letzten Ankerpunkt im Leben. Was damals als "Deutschland den Deutschen" bekannt wurde, macht in Griechenland nun die Runde mit "Griechenland den Griechen – Ausländer raus". Diese und weitere Parolen sind im Eurokrisenland keine Seltenheit mehr.

Am vergangenen Freitag kam es erneut zu einem solchen Aufmarsch. Ziel und Zweck war, dass neue Wähler an "Bord" geholt werden, um so den eigenen Handlungsrahmen der rechtsradikalen Partei Chrysi Acgi weiter auszubauen. Die Gewalt gegen Immigranten richtet sich dabei speziell auf Menschen die aus Afghanistan, Pakistan und Afrika stammen.

Durch den sozialen, finanziellen und wirtschaftlichen Niedergang in Griechenland werden immer mehr Griechen empfänglicher für rechtsgesinnte Propagandazüge. Eine komplette Übersicht zu diesen Dingen, erhalten Sie im Artikel "Rechtsradikale Partei gewinnt Stimmen frustrierter Bürger", unter der Quelle von DWN.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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