Deutschland: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2013


(C) Martin Abegglen, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Bereits in der Vergangenheit konnte man bei der deutschen Bundesregierung feststellen, dass die abgegebenen Konjunkturprognosen eher ein Spiel mit der Glaskugel waren, als dass diese dann auch in die Realität eingetreten sind. Nun gibt es eine neue "Prognose" für das erwartete Wachstum in Deutschland.

Hier hat die Bundesregierung ein wenig mehr Realität walten lassen. Anstatt der optimistischen 1,6 Prozent, korrigierte man das Wachstum für 2013 nun auf 1 Prozent herunter. Doch diese Korrektur der Wachstumsprognose ist natürlich kein Grund, dass man seitens des Bundeswirtschaftsministers Philip Rösler nun Trübsal blasen müsste.

Trotz der korrigierten Herbstprognose zeigte sich Rösler für die Zukunft der deutschen Wirtschaft optimistisch. Bei Stern heißt es dazu, dass die Wirtschaft, bedingt durch die Euroschuldenkrise, "zunächst an Fahrt verlieren wird". Der deutsche Arbeitsmarkt soll dabei "stabil" bleiben.

Bei der an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellte Herbstprognose, durch Rösler, ging man für dieses Jahr von einem Wachstum von 0,8 Prozent aus. Die Korrektur für 2013, von 1,6 auf 1,0 Prozent, fiel seitens der führenden Forschungsinstitute also deutlich negativer aus. Bei der Vorstellung der Zahlen sagte der deutsche Bundeswirtschaftsminister Rösler: "Die gute Nachricht ist, dass sich die deutsche Wirtschaft trotz aller weltwirtschaftlichen Turbulenzen behauptet und auf Wachstumskurs bleibt".

Für das kommende Jahr ist Rösler weitaus besser für die wirtschaftlichen Verhältnisse gestimmt. Hier ist er der Auffassung, dass die deutsche Wirtschaft allgemein in einer "robusten Verfassung" ist und wohl auch bleiben wird. Derzeit würde vieles dafür sprechen, dass die Weltwirtschaft im kommenden Jahr wieder an Schwung gewinnen könnte.

Damit dürfte dann auch in Deutschland die Konjunktur "wieder anziehen". Weitere Zahlen, auch zur prognostizierten Arbeitslosigkeit, erhalten Sie im Artikel "Regierung schraubt Wachstumserwartung herunter", unter der Quelle von Stern.

Quelle: Stern - Bild: flickr (symbolisch für "Wirtschaft")

  
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