Soros: Deutschland sollte endlich aus dem Euro aussteigen


(C) World Economic Forum, swiss-image.ch/Photo by Sebastian Derungs, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Sollte Deutschland aus dem Euro austreten, um so (angeblich) die Eurokrise zu lösen? Seitens des US-"Starinvestors" George Soros ist man für einen solchen Schritt durchaus "offen". Dies wird höchstwahrscheinlich auch daran liegen, dass seine Investmentfirma mit dem Austritt Deutschlands aus der Eurozone "interessante Geldsummen" einstreichen wird.

Soros sieht den Ausstieg Deutschlands aus der Eurozone als "schnelle Problemlösung" an. Mit einem Austritt Deutschlands würde Soros demnach sehen, dass der Euro danach schnell an Wert verlieren würde, was sich "positiv" auf die Zinsen der hoch verschuldeten Staaten auswirken wird. Dabei ist die aktuelle Forderung von Soros keine neue.

Bereits im September dieses Jahres hat er von sich reden gemacht, als er Deutschland das erste Mal dazu aufforderte, dass das Land aus dem Euro austreten müsse. Gleichzeitig übte Soros bereits damals wie auch heute noch scharfe Kritik an der Krisenpolitik Deutschlands.

Hier sehe Soros, wenn den hochverschuldeten Ländern, wie etwa Griechenland oder Spanien, nicht noch stärker geholfen wird, dass es eine "längere Depression in Europa geben wird". Deutschland müsse dabei eine Position einnehmen, damit die Eurokrisenländer aus dem vorherrschenden Teufelskreis herauskommen können.

Den generellen Kurs in Europa, durch Deutschland, kritisierte Soros dabei scharf. Dieser eingeschlagene Eurokrisenlösungskurs würde zu politischen als auch zu sozialen Konflikten in Europa führen. Im schlimmsten Fall würde dies nicht nur zum Zusammenbruch des Euros, sondern gleichermaßen auch zum Zusammenbruch der Europäischen Union führen, sagte Soros weiter. Weitere "Äußerungen" von Soros, erhalten Sie im Artikel "Radikaler Plan von Investor-Legende George Soros", unter der Quelle von Focus.

Quelle: Focus - Bild: flickr (symbolisch)

  
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