Fall Viktor But: Anwalt plant Revision gegen erlassenes Urteil


(C) Drug Enforcement Administration, 2010, Bild: Wikipedia (gemeinfrei)

Im Fall Viktor But (auch Wiktor Anatoljewitsch But; o. Bout) scheint es nun Neuigkeiten zu geben. Nachdem der Russe am 5. April 2012 wegen angeblichen Waffenverkauf an die kolumbische linksradikale Gruppierung FARC zu 25 Jahren Haft verurteilt worden war, wollen Buts Anwälte nun eine Überprüfung des Verfahrens anstreben lassen.

Schon vor und auch nach der Verurteilung sagte But, dass der Fall seitens der US-Geheimdienste "fabriziert worden sei". Die Anwälte von But gaben nun an, dass man glaubhafte Informationen besitzt, welche zeigen, dass damals US-amerikanische Geheimdienste Beamte in Thailand eingeschüchtert und sogar bestochen hätten. Damit sollte bewerkstelligt werden, dass But an die USA "überstellt" wird.

Buts Anwalt Albert Dajan gab gleichermaßen zu verstehen, dass man nach Thailand fahren würde, um dort die entsprechenden Beweise vor Ort „zu errichten“. Wenn russische Behörden die nötige Unterstützung geben, werde man nach dem Beweisverfahren in Thailand in die Revision gehen.

Seitens der russischen Behörden hatte man bereits in der Vergangenheit durchblicken lassen, dass man eine Auslieferung von But in sein Heimatland Russland anstreben werde. Auch bei der russischen Justiz ist man demnach der Auffassung, dass der gesamte Fall um But ein "fabrizierter Fall" US-amerikanischer "Dienste" ist.

Dies verlautbarte zuletzt unter anderem auch der Experte für Völkerrecht des Instituts für Globalisierung und soziale Bewegung Michail Neijmakow. Von diesem aus sehe man, dass der vorliegende Fall durch die USA fabriziert worden war, da dieser gleichzeitig einen politischen Charakter habe.

Auch andere Experten haben in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht, dass der Fall um But eindeutig politisch motiviert sei. Weitere aktuelle Hintergrundinformationen zum Fall But, erhalten Sie unter der Quelle von Stimme Russlands.

Weiterhin möchten wir in diesem Zusammenhang, des Falls „Victor But“, auf ein interessantes Buch hinweisen. Dieses wurde vom Investigativ-Journalisten und Autor Daniel Estulin verfasst und behandelt hauptsächlich auch den Fall But. Das entsprechende Buch (TITEL: Schattenmeister: Wie Regierungen und deren Geheimdienste mit internationalen Drogendealern und Terroristen zusammenarbeiten) können Sie unter der folgenden Quelle beziehen. Das in der ersten Auflage vorliegende Buch „Schattenmeister“ hat 417 Seiten und wurde mittlerweile aus dem Originaltitel "Shadow Masters" ins Deutsche übersetzt. In dem Buch wird u.a. das "Zauberspiel" der Geheimdienste ein wenig "offenbart". Victor Bout spielt in dem Werk ebenfalls eine "interessante Rolle". Wenn Sie das Buch, ggf. ergänzend zu ähnlicher und weiterführender Literatur, gelesen haben, verstehen Sie sicherlich das Spiel der Geheimdienste ein wenig besser.

Buch: Schattenmeister, 417 Seiten - hier beziehbar

 

Quelle: ruvr - Bild: Wikipedia (symbolisch, zeigt: "Viktor Bout")

  
Bücherindex Bild Link

Weitere Inhalte