Syrien vs. Türkei: Außenminister Westerwelle stellt sich hinter den NATO-Partner


(C) Tim Reckmann, 2012, Bild: Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Die Lage im Nahen Osten könnte verfahrener nicht sein. Die Spannungen zwischen Syrien und der Türkei nehmen dabei stetig weiter zu. In einem Interview sagte der türkische Außenminister, Ahmet Davutoglu, nun, dass die Türkei bei weiteren Grenzverletzungen durch Syrien ohne Zögern zurückschlagen werde.

Dabei hatte die türkische Armee bereits in den vergangenen Tagen immer wieder auf syrisches Gebiet geschossen, da von dort aus Beschuss auf das türkische Grenzgebiet erfolgt war. Mit dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu kam zuletzt auch der deutschen Außenminister Guido Westerwelle in Istanbul zusammen.

Bei diesem Treffen mahnte Westerwelle die Türkei, dass sich diese in den anwachsenden Spannungen zurückhalten müsse. Gleichzeitig sicherte Westerwelle dem NATO-Partner Türkei volle Solidarität zu. Eine solch angenehme politische Haltung ist zwischen Deutschland und der Türkei auszumachen. Anders sieht es jedoch bei den syrisch-türkischen Beziehungen aus.

Hier verschärfte sich die allgemeine Tonlage in den letzten Tagen deutlich. Bei der Zusammenkunft von Außenminister Westerwelle und Davutoglu sprach man auch die angeblichen Waffenlieferungen Russlands an Syrien an. Hier stellte sich der deutsche Außenminister hinter seinem NATO-Partner Türkei. Westerwelle meinte hier:

"Nach internationalem Recht muss die Türkei es nicht dulden, dass über ihren Luftraum Waffen oder rüstungsrelevante Güter nach Syrien transportiert werden".

Dieser Vorfall geht auf den vergangenen Mittwoch zurück. Hier hatten türkische Kampfjets eine syrische Passagiermaschine nach Ankara eskortiert, da sie an Bord dieser Waffen/Munition vermuteten. Wegen der sich verfestigenden Lage in Syrien forderte auch der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan einen drastischen Schritt von der UNO.

Dazu sagte Erdogan, dass der UNO-Sicherheitsrat, wegen ständiger Vetos von China ,natound Russland, umgebaut (Reform) werden müsste. Weitere Details zur Thematik, erhalten Sie im Artikel Türkei droht mit Gegenschlag "ohne Zögern", unter der Quelle von Krone.

Quelle: Krone - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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