Sarkozy: Wenn es die EU nicht gibt, dann herrscht Krieg


(C) Aleph, 2008, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.5)

Eine wahre Drohung hat nun der EX-Staatspräsident Frankreichs, Nicolas Sarkozy, verlauten lassen. Dieser meinte bei einem Vortrag vor Unternehmern, dass wenn es keine EU geben würde, wird es Krieg geben. Dies gab er nach einer etwa fünf-monatigen Arbeitspause, am vergangenen Donnerstag, vor Unternehmern im Luxushotel Waldorf Astoria (New York) an.

Sarkozy war im vergangenen Frühjahr (2012) dem heutigen französischen Staatspräsidenten Francois Hollande unterlegen und hat seitdem deutlich mehr Freizeit. Diese scheint er nun zu nutzen, um in verschiedenen Unternehmenskreisen und bei anderen Veranstaltungen diverse Verschwörungstheorien zu verbreiten. Aber auch Urlaub scheint Sarkozy derzeit öfters machen zu können.

Bei dem Vortrag im New Yorker Luxushotel Waldorf Astoria trat er mit einem Drei-Tage-Bart und gut gebräunt auf. Bei der Zusammenkunft mit den Unternehmern betonte er, dass er nicht in der "Rolle eines Politikers" auftreten würde. Dieses Selbsteingeständnis kann dabei durchaus als interessant eingestuft werden. Als Politiker, zumindest als wichtiger, schlüpft man natürlich in eine Rolle, wie ein Schauspieler halt.

Vor den Unternehmern sagte er weiter, dass er seinen "fortbestehenden Tatendrang" weiter praktizieren werde. Zu dieser Haltung seiner Person gab Sarkozy an: "Ich liebe nicht die Politik, sondern das Handeln, Handeln in der Politik oder anderswo". Aber nicht nur selbstlobende Worte hatte Sarkozy an diesem Tag parat, auch zu den Beziehungen Frankreich/Deutschland ging er kurz ein.

Hier meinte er mit scharfer Zunge, dass sich Frankreich und Deutschland weiter annähern müssten, es gebe keine andere Möglichkeit als die Annäherung. Sollte dies nicht geschehen, würden sie sich bekämpfen. Die benannte Rede vor den Unternehmern im New Yorker Luxushotel Waldorf Astoria war nicht öffentlich, die Auszüge seiner Rede stammen von "French Morning". Seitens Nicolas Sarkozys Berater wollte man sich nicht zu den Inhalten der Rede äußern.

Quelle: Nachrichten.at - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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