Naher Osten: Die USA entsenden etwa 150 Militärs nach Jordanien


(C) Marco Zanferrari, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Mit der zunehmenden Eskalation im Nahen Osten haben sich die USA nun dazu entschieden, dass etwa 150 Militärs nach Jordanien entsendet werden/wurden. Offiziell wird dies damit begründet, dass man dadurch der Regierung in Jordanien „unter die Arme greifen möchte“.

Es solle eine Hilfestellung für den Ansturm von syrischen Flüchtlingen geboten werden, heißt es. Gleichermaßen benannte man dazu, dass mit der Hilfe dieser entsendeten Militärs eine Art "Pufferzone" in Jordanien erstellte werden soll, um so den Zustrom von syrischen Flüchtlingen besser koordinieren zu können.

Die nach Jordanien geschickten etwa 150 Militärspezialisten sollen dabei ein Übergreifen des Konflikts auf das Land verhindern. Die Entsendung wurde durch einen Pentagon-Vertreter, am Rande des NATO-Verteidigungsministertreffens, bekanntgegeben. Zuvor gab es bereits einen entsprechenden Bericht dazu in der „New York Times“.

Aus diesem Bericht ging auch hervor, dass die entsendeten Spezialisten eine "besondere Aufgabe" erfüllen werden. Dabei geht es um einen angenommen Fall, dass wenn Syrien die Kontrolle über die eigenen Chemiewaffen verliert, eine geeignete Strategie bereit liegt, wie in einer solchen Situation, seitens der jordanischen Regierung, mit dieser umgegangen werden müsse.

Außerdem konnte man aus dem NYT-Artikel entnehmen, dass Jordanien, welches als enger Verbündeter der USA zählt, mit Hilfe der entsendeten Militärs nicht in den Konflikt Syrien-Türkei hineingezogen wird.

Die US-Militärs sind dabei in einer Trainigseinrichtung im Norden der jordanischen Hauptstadt Amman untergebracht, heißt es. Diese ist etwa 50 Kilometer von der Grenze Syriens entfernt. Nach offiziellen Angaben der jordanischen Regierung sind mittlerweile über 200.000 Menschen aus Syrien in das Land geflüchtet.

Quelle: DiePresse - Bild: flickr (symbolisch)

  
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