Nach Razzia: Ermittler in Frankreich beschlagnahmen Bombenmaterial


(C) ds1987, 2010, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Aus Angaben der französischen Polizei kann vernommen werden, dass in einem Vorort von Paris Sprengstoffe und auch Teile für den Bau von Bomben sichergestellt wurden. Diese Informationen waren ursprünglich auf die Nachrichtenagentur „Reuters“ zurückgegangen. Bei einer landesweiten Anti-Terror-Razzia stellte man demnach auch diesen Sprengstoff + Teile sicher.

Bei diesem Anti-Terror-Einsatz sind zwölf Personen festgenommen worden, heißt es von offizieller Seite aus. Bei den festgenommen Personen handelt es sich um welche, von denen angenommen wird, dass diese Verbindungen zu radikalen Islamisten unterhalten/unterhielten. Hierbei teilte man ebenfalls mit, dass ein Verdächtiger bei der Aktion in Straßburg erschossen worden war.

Ursprung für diese nun durchgeführte Anti-Terror-Razzia bildete ein Fall, bei dem eine Explosion durch einen Sprengsatz herbeigeführt wurde. Dieser Sprengsatz wurde in einen Laden für koschere Lebensmittel geworfen. Dieser Vorfall geht auf den 19. September 2012 zurück. Damals hatten dunkelgekleidete Männer diesen Sprengsatz in den Laden geworfen.

Seitens der Ermittlungsbehörden sieht man hier einen religiösen Hintergrund, der sich aller Wahrscheinlichkeit nach gegen Juden richtete. Bei dem damaligen Vorfall, im Pariser Vorort Sarcelles, wurde eine Person verletzt. Nach einem letzten Bericht von AFP kann zur Anti-Terror-Razzia gesagt werden, dass u.a. zwei der Organisatoren des Anschlags festgenommen wurden. Die praktizierenden Täter (welche den Sprengsatz in den Laden warfen) sind noch auf freiem Fuß. Seitens der französischen Staatsanwaltschaft sagte Francois Molins: "Wir haben es ganz objektiv mit einer extrem gefährlichen Terrorzelle zu tun".

Quelle: RiaN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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