Gigantische Explosion am Südural: 4000 Tonnen gehen in die Luft


(C) Michael Gil, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Im südlichen Ural kam es nach russischen Medienberichten nun zu einer Megaexplosion. Demnach hätte sich diese auf einem Bahnhof ereignet. Seitens russischer Militärs gab man zu diesem Unglück an, dass mehr als 4000 Tonnen Geschosse, Bomben und auch Raketen, welche bereits abgeschrieben worden waren, in die Luft geflogen sind.

Nach bisherigen Erkenntnissen gab es wohl keine Opfer bei dem Munitionsunglück - zumindest wird dies von offizieller Seite aus geäußert. Das sogenannte Ermittlungskomitee gab zu den explodierten Munitions-/Sprengstoffbeständen an, mit einem direkten Verweis auf das russische Militär, dass fast 1400 Tonnen 100-mm Geschosse, als auch 400 Tonnen Fliegerbomben und 2300 Tonnen Munition für sog.

Mehrfach-Raketenwerfer explodierten. Diese Megaexplosion sei bei einer Entladungsaktion verursacht worden, heißt es. Mit Zügen wurden entsprechende Bestände an abgeschriebenen Kriegsmaterialien zu dem Bahnhof verbracht, um diese am Südural zu lagern. Die eingesetzten Ermittler sollen nun die genauere Ursache der Explosion klären.

Ein wenig "komisch" ist dabei, dass offiziell angeblich "keine Menschen ums Leben gekommen sind". Waren vielleicht Roboter bei der Munitionsentladeaktion am Bahnhof eingesetzt oder wie kommt man zu der Annahme, dass angeblich, bei dieser durchaus beachtlichen Explosion, keine Menschen ums Leben gekommen sind?

Seitens eines Artikels von „Ria Novosti“ sagte man dazu, dass die Explosion auf dem Bahnhof Dongus rund 30 Kilometer südlich der Ural-Stadt Orenburg stattfand. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Brand als Auslöser für die Explosion gelten. Anliegende Ortschaften mussten evakuiert werden, heißt es. Weitere Informationen zu diesem Vorfall, erhalten Sie im Artikel "4000 Tonnen Munition explodieren auf Bahnhof im Südural", unter der Quelle von Ria Novosti.

Quelle: RiaN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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