Drohung: Nordkorea lässt die Muskeln gegen die USA spielen


(C) Michael Day, 2011, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Eine reine Spekulation vorweg. Könnte es ggf. sein, dass "gewisse Geheimdienststrukturen" eine Zeit lang absichtlich weggeschaut haben, damit u.a. Nordkorea zu seinem Atomprogramm kam oder wurde hier ggf. sogar aktiv mitgearbeitet, damit das Land in den Besitz derartiger Technologien kommt?

Bei professionellen Geheimdiensten wissen die "unteren Bediensteten/Abteilungen" meistens nicht, worum es "im größeren Spiel" geht. Wer sich ein wenig mit Geheimdienststrukturen auskennt, wird sicherlich schnell erkennen, um was es geht. Die innere Abschottung. Jeder Geheimdienst auf der Welt, der etwas von sich hält, arbeitet nach einem solchen Abschottungssystem.

Die russische Matrjoschka-Puppe (siehe z.B. Wikipedia) ist dabei recht anschaulich mit einem solchen System vergleichbar. Die eingesetzten Agenten eines Geheimdienstes erfahren meist nicht mehr als nötig ist, um einen Auftrag durchzuführen. Das "höhere Ziel" der Einzelaktion ist daher für diese meist nicht bekannt.

In den Geheimdienst-Zentralen, in höheren Vertrauenspositionen, laufen die unteren Abteilungs-/Agentenfäden meistens wieder zusammen, wobei selbst dies noch nicht die Spitze einer Pyramide bedeuten muss. Mit Blick auf Nordkorea könnte man sich daher vorstellen, dass es noch einen anderen Sinn/Zweck gab, dass das nordkoreanische Regime jetzt über Atomwaffen verfügt - [verfügen soll].

Der Zweck könnte z.B. ein geo-politischer sein. Denn damit hat man die Begründung (Problem-Reaktion-Lösung), dass man in Südkorea seine Truppen stationieren kann - als Sicherheit vor Nordkorea versteht sich. Zur Thematik Nordkorea und Atomtechnologie gibt es "interessante Bücher", diese sollte sie ggf. lesen.

Wir möchten an dieser Stelle zurück auf die aktuelle "Bedrohungslage" durch Nordkorea kommen. Hierbei gab man unter anderem in Richtung USA zu verstehen, dass Pjöngjang über Raketen verfüge, die amerikanisches Festland erreichen könnten. Experten sehen in diesen Äußerungen eher reine Kriegsrhetorik. Vielmehr seien diese Äußerungen von Nordkorea so etwas wie eine trotzige Verbalattacke.

Zuvor war nämlich durch Südkorea und die USA beschlossen worden, die Reichweite des südkoreanischen Raketensystems stark auszuweiten. In der Sache hatten die USA Südkorea zugestanden, dass diese ballistische Raketen, mit einer Reichweite von etwa 800 Kilometern, bauen dürfen - diese könnten auch ganz Nordkorea erreichen, heißt es.

In Südkorea befinden sich derzeit rund 28.500 Soldaten der USA. Dies aus dem offiziellen Grund, da sie Südkorea gegen Nordkorea beschützen wollten. Außerdem steht noch ein Abwehrschirm gegen die mögliche Gefahr aus dem Norden bereit. Weitere Informationen zur Thematik der nordkoreanischen Drohungen, erhalten Sie im Artikel "Wie Nordkorea versucht, die USA zu erpressen", unter der Quelle von "Die Welt".

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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