Naher Osten: Ban Ki Moon fordert Ende der Kämpfe in Syrien


(C) World Economic Forum, 2008, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Im Nahen Osten scheint sich die Lage in Syrien weiter zu verfestigen. Seitens des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon kritisierte man die Kampfhandlungen, sowohl durch die Assad-Regierung selbst, als auch durch die Rebellen der sog. FSA. Moon forderte zu einer sofortigen Waffenruhe auf. Die derzeitige Situation sei für die syrische Zivilbevölkerung unerträglich.

Die beidseitigen Kampfhandlungen zwischen Regierungstruppen und Rebellen lassen die Bevölkerung leiden und dies könne nicht hingenommen werden, so der UN-Generalsekretär. Moon traf sich am Dienstag mit Präsident François Hollande in Paris. Hier rief man die syrische Regierung zu einer sofortigen, einseitigen Waffenruhe auf.

Von Hollande konnte zu dem Konflikt vernommen werden, dass er generell vor einer Eskalation der Lage im betroffenen Gebiet warnte. Nachdem Mörsergranaten von syrischer Seite aus auf die Türkei abgefeuert wurden, erwiderte die türkische Armee das Feuer auf Stellungen in Syrien. Hollande meinte ebenfalls, dass bislang eine Eskalation vermieden werden konnte, da die Türkei eine eher zurückhaltende Position eingenommen hätte.

Hierbei stellte er aber gleichzeitig die Frage auf: Wie lange dies noch der Fall sein wird? Die Türkei selbst zählt dabei als nicht zu unterschätzender Gegner. Gleich nach den USA hat die Türkei die zweitgrößte Armee innerhalb des NATO-Bündnisses. Seit geraumer Zeit werden die Rebellen in Syrien durch die türkische Regierung unterstützt.

Unter anderem werden Waffen geliefert und auch verwundete Kämpfer aus Syrien in die Türkei zur Behandlung gebracht. Erst vor kurzer Zeit verlegten die syrischen Rebellen ihre Kommandozentrale von der Türkei nach Syrien. Zuletzt gab man dazu seitens der Rebellenführung an, dass sich die neue Zentrale "im befreiten Gebiet des Landes befindet". Bei der benannten Zusammenkunft in Paris ging es aber nicht nur um Syrien.

Ein weiterer Punkt wurde mit Mali angeschnitten. Das westafrikanische Land wird demnach im Norden von Islamisten kontrolliert. Seitens Hollande sagte man für einen möglichen Einsatz in Mali “logistische”, “militärische” und “materielle” Unterstützung zu. Hierbei sprach er auch eine entsprechende UN-Resolution an, die einen Militäreinsatz in Mali ermöglichen soll. Diese müsse "so schnell wie nur möglich verabschiedet werden", so Hollande.

Quelle: Recentr - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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