Merkel in Griechenland - Hass und Gewalt in Athen


(C) Rob Williams, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-NC-SA 2.0)

Nach den strikten Vorgaben für die umzusetzenden Sparmaßnahen in Griechenland, nimmt der Hass der Griechen auf die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stetig weiter zu. Am Dienstag wird sie nun in Athen erwartet. In der griechischen Bevölkerung ist man über die Ankunft Merkels nicht sonderlich erfreut.

Aus diesem Grund hat die griechische Regierung ein Großaufgebot von Polizei bereitgestellt, um die deutsche Bundeskanzlerin vor dem Zorn der Griechen zu bewahren. Bereits vor der offiziellen Ankunft Merkels soll es schon am Montag zu heftigen Demonstrationen in Athen gekommen sein. Bis zum Abend hin versammelten sich mehrere tausend Griechen in Athen, heißt es in Medienberichten.

Diese haben gegen den Besuch von Angela Merkel demonstriert und dabei teils "heftige Transparente" aufgespannt. Demnach sollen auch Beleidigungen auf diesen Transparenten zu lesen gewesen sein. Unter anderem benannte man die deutsche Bundeskanzlerin folgendermaßen: "Raus aus unserem Land, du Schlampe".

Diese sicherlich nicht jugendfreien Äußerungen, werden aber noch getoppt durch: "Tochter Hitlers, raus aus Griechenland - kein Viertes Reich". Es waren aber "noch krassere" Dinge auf den Transparenten geäußert, diese wollen wir an dieser Stelle eher nicht zitieren. Seitens der Demonstranten gab man u.a. an, dass mit deren Präsenz deutlich gemacht werden soll, dass man NEIN zu den endlosen Sparmaßnahmen sagt.

Aus dem linken Lager konnte unter anderem vernommen werden, dass man "den Kapitalisten" die Schuld in die Schuhe schiebt. In Athen sollen zur allgemeinen Sicherung Merkels, der Deutschen Botschaft, des Goethe-Instituts und anderen Baulichkeiten etwa 7000 Polizisten im Einsatz sein, heißt es von offizieller Seite.

Dazu plane man außerdem, dass das Zentrum der griechischen Hauptstadt abgeriegelt wird. Es könnte also "heiß" werden in Griechenland. Weitere Informationen dazu, erhalten Sie im Artikel "Griechen empfangen Merkel mit ätzendem Hass", unter der Quelle von Welt.

Quelle: Welt - Bild: flickr (symbolisch)

  
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