Konflikte: Ban Ki Moon kritisiert Waffenlieferungen nach Syrien


(C) World Economic Forum, 2008, Bild: Wikipedia (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nach den scheinbar angestachelten Zuspitzungen an der türkisch-syrischen Grenze, durch Beschuss von syrischer Seite aus (wobei die direkte Urheberschaft nicht feststeht), was die Türkei mit Gegenfeuer beantwortete, hat sich nun auch der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in diese eskalierende Lage mahnend eingeschaltet.

Generell warnte Moon davor, dass die dortig vorherrschende Situation nicht weiter zugespitzt werden sollte. Würde dies geschehen, könnten dadurch schwerwiegende Konsequenzen hervortreten. Hierbei forderte er gleichzeitig ein Ende der Waffenlieferungen nach Syrien.

Der UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon kritisierte dabei aber nicht nur die Waffenlieferung an die syrische Regierung selbst, sondern vielmehr auch jene an die sogenannten syrischen Rebellen (FSA). Hierbei sehe er, dass eine weitere Militarisierung des Konflikts die allgemein vorherrschende und sowieso schon schlimme Lage weiter verschärfen könnte.

Moon wolle eine politische Lösung in dem Konflikt finden, ohne dass weitere Menschen geopfert werden. Die allgemeine Lage in Syrien und die zuletzt eingeschlagenen neuen Konflikte an der türkisch-syrischen Grenze sprach er zuletzt auch beim Demokratieforum im Europarat/Straßburg an. Generell bezeichnete Ban Ki Moon die wachsenden Spannungen entlang der syrisch-türkischen Grenze als "extrem gefährlich".

Ob durch diesen Aufruf von Moon die vorherrschende Lage im türkisch-syrischen Grenzgebiet entschärft werden konnte, kann bezweifelt werden. Zuletzt meldete man neue Tote in dem Konflikt. Seitens der syrischen "Rebellen" gab man dazu an, dass beim Beschuss eines Konvois mit Kriegsverletzten etwa 20 Menschen getötet wurden.

Vor einigen Tagen hatte das türkische Parlament beschlossen, dass ein einjähriger Militäreinsatz über die türkischen Grenzen hinaus stattfinden kann. Seitens Moskau mahnte man zu diesem Beschluss, dass die Türkei "ruhig halten solle".

Quelle: TS.sf.tv - Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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