Europa/Militär: Die Schweiz rüstet sich für den Untergang des Abendlandes


(C) chriscom, 2007, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Die allgemeine Krisenstimmung in Europa zeigte zuletzt, dass gerade in den südlichen Ländern der Europäischen Union die Volksmassen gegen den Staat aufbegehrten. Die zu erwartenden Irritationen scheinen dabei schwer zu wiegen. Auf offizieller Seite (EU-17) wird zwar eine „gewisse Heiterkeit“ vorgespielt, doch dies ist sicherlich nicht verwunderlich, möchte man doch das Volk ruhig halten und nicht mit den wahren Umständen unserer Zeit konfrontieren.

Die daraus entstehenden Verwerfungen könnten dabei durchaus als "heikel" bezeichnet werden. In der Schweiz geht man mit dem Thema der allgemein grassierenden Eurokrise ein wenig offener um. Aus verschiedenen Medienberichten kann vernommen werden, dass sich die Schweizer Armee auf mögliche Unruhen in Europa vorbereitet.

Hierbei gehe man derzeit davon aus, dass sich die allgemein-irrationale Lage in den südlichen Gefilden Europas weiter zuspitzen wird. Dies hätte auch direkte Auswirkungen auf die Schweiz. Die durchgeführten Sparmaßnahmen in den südlichen Eurokrisenländern würden demnach dazu führen, dass die Armeen dieser Länder geschwächt werden.

Die Modernisierungsmaßnahmen der Armeen der betroffenen Länder würden durch diese Sparmaßnahmen auf der Strecke bleiben, heißt es. Speziell durch diese Schwächung der Armeen sehe man, dass die betroffenen Staaten erpressbar werden. Laut dem schweizerischen Verteidigungsminister Maurer sagte man in einem Gespräch mit der Zeitung "Sonntag": "Ich schließe nicht aus, dass wir in den nächsten Jahren die Armee brauchen" [werden].

Auch seitens des schweizerischen Verteidigungsdepartements VBS (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) teilte man die Ansichten von Verteidigungsminister Ueli Maurer. Von dieser Seite aus gab man an, dass durch die Eurokrise bedingt, das Gewaltpotential weiter ansteigen werde. Die derzeit betroffenen Länder Italien, Griechenland und Spanien stehen dabei besonders im Fokus dieser kritischen Beobachtungen.

Durch drohende Massenarbeitslosigkeit und einem Wohlstandsverlust würde sich die Bevölkerung dieser Länder weiter radikalisieren. Seitens der Schweiz fürchtet man daher, dass diese umliegenden Irritationen (Eurogebiet) auch auf das Gebiet der Schweiz selbst übergreifen könnten. Daher wolle man aufrüsten, um so für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.

Die bisherig bekannten Zahlen lauten dabei, dass etwa 100.000 Soldaten zur Verfügung stehen würden, ein Militärbudget von etwa 5 Milliarden vorhanden ist und auch der angestrebte Kampfjet-Gripen die allgemeine Sicherheitslage der Schweiz garantieren soll.

Da man durch die zu erwartenden Verwerfungen in Europa mit einem deutlichen Zustrom von flüchtigen Personen aus anderen europäischen Ländern rechnet, haben die 2000 höchsten Offiziere mit dem Manöver „Stabilo Due“ schon einmal vorgesorgt. Seitens des schweizerischen Armeechefs André Blattmann möchte man mit vier Militärpolizei-Bataillonen (etwa 1600 Mann) die vier Landesteile der Schweiz an den Grenzen absichern.

Quelle: DWN - Bild: flickr (symbolisch für "Schweiz/Europa")

  
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