Befreiungskrieg und die Niederlage Napoleons


Napoléon auf dem Rückzug von Moskau

Kriege sind unter bestimmten Gesichtspunkten nicht immer als abscheulich zu sehen, denn mit dieser Form der Umsetzung einer Sache, wurden auch Dinge im Verlauf der Menschheit auf den Weg gebracht, die durch eine friedliche Lösung sicherlich nicht erzielt worden wären.

Eines dieser spezifischen Ereignisse in der Vergangenheit, war die Zeit des sogenannten Befreiungskrieges, im 19. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Die Niederlage Napoleons in Russland führte auch in Deutschland zu einem Aufschwung der Unabhängigkeitsbewegung.

Am 30. Dezember 1812 schloss General Ludwig Yorck von Wartenburg ohne Zustimmung des preußischen Königs (Friedrich der Große) mit dem russischen General Hans Karl von Diebitsch-Sabalkanski bei Tauroggen ein Abkommen, wonach sich die der Napoleonischen Armee eingegliederten preußischen Truppen künftig neutral verhalten sollten.

Am 28. Februar 1813 schlossen Preußen und Russland in Kaiisch ein Bündnis, dem am 16. März 1813 die preußische Kriegserklärung an Frankreich folgte. Männer aus unterschiedlichen Klassen und Schichten meldeten sich zum freiwilligen Waffendienst. Besonders berühmt wurde das aus Freiwilligen verschiedener deutscher Gebiete gebildete Freikorps Lützow (Es bestand von Januar 1919 bis April 1920), dem u.a. Friedrich Ludwig Jahn, Theodor Körner und andere Patrioten angehörten.

An vielen Orten wurden Sammelstellen eingerichtet, die Spenden für die Ausrüstung der Armee entgegennahmen. Der Krieg nahm die Züge eines Volksbefreiungskampfes an. Die Volksmassen zwangen den preußischen König zum Bündnis mit Russland und schließlich zum entscheidenden Kampf gegen Napoleon Bonaparte (15.8.1769 - 5.5.1821).

Bild: Wikipedia (symbolisch)

  
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