USA: Zahlen der Arbeitslosen passend zum Wahlkampf gesunken


(C) Clyde Robinson, 2009, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY 2.0)

Zuletzt zeigte sich im US-Wahlkampf, dass Obama wohl ohne seine allseits bekannten Helferlein, die Teleprompter, eher schlechte Karten „in der freien Rede“ hat. Ohne vorgegebenen Flusstext kam er im Rededuell mit Romney immer wieder in "brenzlige Situationen". Doch ein neues Ass im Ärmel Obamas scheint nun gezogen worden zu sein.

Passend zum US-Wahlkampf wird nun gemeldet, dass die US-Arbeitslosenzahlen deutlich gesunken sind. Eigentlich zählten die extrem hohen Arbeitslosenzahlen in den USA zum "wunden Punkt" für Obamas Wahlkampf. Dabei mutet es "in gewisser Weise" seltsam an, dass gerade passend zum Wahlkampf die Arbeitslosenzahlen abschmelzen.

Mit dem Abschmelzen kann man es durchaus „ernst“ nehmen. Denn nicht nur "ein wenig" sei die Arbeitslosenquote gesunken, sondern gleich auf ein Vierjahrestief, heißt es von offizieller Seite. Im September soll sie demnach auf 7,8 Prozent gesunken sein. Einen Monat vorher verzeichnete man noch 8,1 Prozent.

Diese offiziellen Zahlen gehen auf einen Bericht des US-Arbeitsministeriums zurück, welches die Zahlen am vergangenen Freitag veröffentlich hatte. Mit dieser "nun eingefahrenen" Arbeitslosenquote erreicht man ein Niveau, welches man zuletzt im Januar 2009 verzeichnen konnte.

Eigentlich hatten Ökonomen damit gerechnet, dass die Arbeitslosenquote weiter ansteigen wird, da in der US-Wirtschaft keine Anzeichen vorhanden sind, dass ein überraschendes sinken der Arbeitslosenquote einsetzen könnte. Seitens der Ökonomen rechnete man damit, dass die Quote der Arbeitslosen in den USA auf 8,2 Prozent ansteigen (September) wird.

Nach Daten einer sogenannten "Haushaltsumfrage", sollen im vergangenen Monat etwa 873.000 neue Arbeitsplätze in den USA geschaffen worden sein. So viele neue Arbeitsplätze gab es zuletzt im Juni 1983. Weitere Hintergrundinformationen zu diesen mysteriösen "guten Arbeitslosenzahlen", erhalten Sie im Artikel "Obamas Hoffnung, Romneys Schock", unter der Quelle von Focus.

Quelle: Focus - Bild: flickr (symbolisch für "USA")

  
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