Nach Mandatsgabe: Russland mahnt die Türkei zur Zurückhaltung


(C) Ed Yourdon, 2008, Bild: flickr (nicht portiert) (CC BY-SA 2.0)

Nachdem es im syrisch-türkischen Grenzgebiet zu gegenseitigen Kampfhandlungen gekommen war, schaltete sich nun auch Moskau in diese Irritationen ein. Nach einem Bericht von "RIA Novosti" warnte man von russischer Seite die Türkei, dass keine weiteren Schritte von dieser unternommen werden sollten, um so die Spannungen in der Region weiter anzuheizen.

Aus dem russischen Außenministerium hieß es diesbezüglich, dass man eine allgemein mahnende Haltung gegen die Türkei aussprach. Man kommentierte u.a., dass die zuletzt getroffene Entscheidung des türkischen Parlaments, welche es erlaubt den türkischen Streitkräften für ein Jahr grenzüberschreitende Militäroperationen durchzuführen, darunter auch in der Region Syrien, nicht ausgereizt werden dürfte.

Generell mahnte Moskau die Türkei zur Zurückhaltung, heißt es. Am vergangenen Mittwoch kam es in der türkischen Grenzregion, im Dorf Aksakal, zu einem Beschuss durch eine Mörser-Granate. Beim Einschlag der Granate sollen fünf Personen getötet und elf verletzt worden sein. Das russische Außenamt ließ zu der Entscheidung des türkischen Parlaments verkünden, dass man die gegebenen Erklärungen, von Vertretern der türkischen Regierung, würdigte.

Dies speziell in der Hinsicht, dass man seitens Ankaras eine Zuspitzung der Lage nicht zulassen wolle. Ebenfalls würdigte man von russischer Seite aus, dass die Türkei ihre Handlungen gegenüber Syrien mit der internationalen Gemeinschaft koordinieren wolle. Weitere Informationen zur Thematik, erhalten Sie im Artikel "Moskau rät Türkei von Schritten zur Schürung von Spannungen in der Region ab", unter der Quelle von RiaN.

Quelle: RiaN - Bild: flickr (symbolisch)

  
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